Wenn die Vergangenheit die Gegenwart erreicht
Luisa Menkhoff ist als 5-jährige entführt worden, wobei diese Tat ein gutes Ende nahm. Mittlerweile ist Luisa erwachsen und Medizinstudentin. Sie staunt nicht schlecht, als sie eines Tages eine Vermisstenmeldung in der Nähe der Universität entdeckt, womit eine Frau gesucht wird, die damals die Lebensgefährtin ihres Entführers war. Sie zögert nicht lange und will mehr erfahren, wendet sich schließlich an die Polizei.
Zeitgleich übernimmt Hauptkommissar Brunner von der Münchener Kripo ein neues Amt, er baut eine Cold-Case-Abteilung auf. Aber zuvor wird ihm der Vermisstenfall übertragen, wobei Luisa als Insiderin ihn unterstützt, denn sie hat ein eidetisches Gedächtnis und kann sich damit in Situationen versetzen, die lange zurückliegen. Die Situation spitzt sich weiter zu, als ein kleines Mädchen verschwindet und Parallelen zum damaligen Entführungsfall auftauche,
Dies ist der Auftakt einer neuen vielversprechenden Cold Case Reihe des Autors. Zunächst fand ich das Buch nicht sonderlich spannend, aber interessant. Es wurde dann aber zur Mitte hin deutlich spannender, besonders durch die eingeschobenen Rückblicke und die plötzlichen Wendungen. Ich denke, das erste Drittel des Buches dient einfach dazu, die Protagonisten und den Sachverhalt kennenzulernen, um sich hinein zu denken in das Geschehen. Dann jedoch nimmt das Buch deutlich an Fahrt auf, so dass ich mir dann schwer fiel, eine Pause einzulegen. Die Kapitel sind kurz, so dass man dann schnell noch ein Kapitel liest, und dann noch eins....usw.
Der Schreibstil des Autors ist wie immer intensiv, klar und bildhaft. Es entstehen schnell Bilder im Kopf, die einen durch das ganze Buch begleiten. Die Emotionen werden atmosphärisch beschrieben, so spürt man z.B. die Angst und die Unsicherheit, nicht nur der Opfer, sondern auch der Ermittler, die immer mehr unter Druck geraten.
Die beiden Ermittler Brunner und Grohmann sind mir sympathisch, auch wenn Grohmann zunächst als etwas unzuverlässig und unbeliebt gezeichnet wird. Aber ich finde die beiden sind ein gutes Team, und auch Tewes, der erst später dazukommt, imponiert mir mit seiner akribischen Arbeitsweise. Dass Luisa nun ständiger 'Gast' in dieser Reihe sein soll, erscheint mir irgendwie nicht nachvollziehbar. Denn in dieser Story hat ihr eidetisches Gedächtnis tatsächlich zur Lösung beigetragen, aber dies war ja auch ihrer eigenen Betroffenheit zuzuordnen. Ich frage mich, wie sie in anderen Fällen helfen kann, aber da lasse ich mich gern positiv überraschen. Aber bitte keine Love Story zwischen Ramin und Luisa!
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, auch wenn die Spannung nicht überall zugegen war. Aber letztendlich wurden alle entstehenden Fragen geklärt, teilweise jedoch etwas unrealistisch. Trotzdem möchte ich eine Buchempfehlung aussprechen.
Zeitgleich übernimmt Hauptkommissar Brunner von der Münchener Kripo ein neues Amt, er baut eine Cold-Case-Abteilung auf. Aber zuvor wird ihm der Vermisstenfall übertragen, wobei Luisa als Insiderin ihn unterstützt, denn sie hat ein eidetisches Gedächtnis und kann sich damit in Situationen versetzen, die lange zurückliegen. Die Situation spitzt sich weiter zu, als ein kleines Mädchen verschwindet und Parallelen zum damaligen Entführungsfall auftauche,
Dies ist der Auftakt einer neuen vielversprechenden Cold Case Reihe des Autors. Zunächst fand ich das Buch nicht sonderlich spannend, aber interessant. Es wurde dann aber zur Mitte hin deutlich spannender, besonders durch die eingeschobenen Rückblicke und die plötzlichen Wendungen. Ich denke, das erste Drittel des Buches dient einfach dazu, die Protagonisten und den Sachverhalt kennenzulernen, um sich hinein zu denken in das Geschehen. Dann jedoch nimmt das Buch deutlich an Fahrt auf, so dass ich mir dann schwer fiel, eine Pause einzulegen. Die Kapitel sind kurz, so dass man dann schnell noch ein Kapitel liest, und dann noch eins....usw.
Der Schreibstil des Autors ist wie immer intensiv, klar und bildhaft. Es entstehen schnell Bilder im Kopf, die einen durch das ganze Buch begleiten. Die Emotionen werden atmosphärisch beschrieben, so spürt man z.B. die Angst und die Unsicherheit, nicht nur der Opfer, sondern auch der Ermittler, die immer mehr unter Druck geraten.
Die beiden Ermittler Brunner und Grohmann sind mir sympathisch, auch wenn Grohmann zunächst als etwas unzuverlässig und unbeliebt gezeichnet wird. Aber ich finde die beiden sind ein gutes Team, und auch Tewes, der erst später dazukommt, imponiert mir mit seiner akribischen Arbeitsweise. Dass Luisa nun ständiger 'Gast' in dieser Reihe sein soll, erscheint mir irgendwie nicht nachvollziehbar. Denn in dieser Story hat ihr eidetisches Gedächtnis tatsächlich zur Lösung beigetragen, aber dies war ja auch ihrer eigenen Betroffenheit zuzuordnen. Ich frage mich, wie sie in anderen Fällen helfen kann, aber da lasse ich mich gern positiv überraschen. Aber bitte keine Love Story zwischen Ramin und Luisa!
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, auch wenn die Spannung nicht überall zugegen war. Aber letztendlich wurden alle entstehenden Fragen geklärt, teilweise jedoch etwas unrealistisch. Trotzdem möchte ich eine Buchempfehlung aussprechen.