Schwarz und Weiss

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simone1711 Avatar

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Leider war ich etwad enttäuscht von dem Roman, obwohl ich die Leseprobe vielversprechend fand.

Emily verschwindet. Sie hinterlässt ihren liebenden Ehemann Ben und, so nimmt man an, den gemeinsamen kleinen Sohn. Ihr Ausweis lautet noch auf ihren Mädchennamen, und sie verwendet als Vornamen Catherine, eigentlich ihr erster Vorname. Es ist also nicht alles gelogen, aber gefunden werden will sie nicht. Sie reist nach London, findet ein WG-Zimmer und einen Job. Und Angel, eine neue Freundin.

Im Lauf des nächsten Jahres arbeitet sie sich hoch - als ehemalige Anwältin ist sie für den Job als Rezeptionistin ja auch überqualifiziert. Sie lebt mit Angel in einer schönen Wohnung, nimmt Drogen und genießt, so scheint es, ihr Singledasein. Zwar überkommt sie immer wieder der Schmerz beim Gedanken an früher, doch was genau sie zur Flucht ohne Wiederkehr veranlasst hat, erfährt man nach und nach.

Mir war das Buch zu schmonzettenhaft, und die arme Emily/Cat immer die tapfere Leidtragende. Aber es war immerhin unterhaltsam.