Auf der Suche nach Halt
Die Protagonistin lässt uns teilhaben an ihrer aktuellen prekären Lebenslage, der sie durch verschiedene naheliegende und absurde Maßnahmen entkommen möchte. Im Pariser Flair beschreibt sie unter anderem Therapiesitzungen und Heiratsanträge. In Rückblicken lernen wir ihre kunterbunte Familie, in der beim Papa Kinder Kinder sein dürfen und bei der französischen Oma eine Maske aufsetzen müssen, kennen. Dabei kommen kulturelle und persönliche Konflikte ans Licht, die sie je nach Alter interpretiert und eher schlecht verarbeitet. Zwischen Deutschland, Frankreich und Irak werden Vergleiche eingestellt, die zugleich als Orientierung und Verzauberung dienen.
Die Lektüre ist ein Genuss und die Sprünge der Ereignisse, Orte und Personen passen zur Dynamik der portraitierten Familie. Details werden schön herausgearbeitet und Leid wird nicht ausgespart.
Die Lektüre ist ein Genuss und die Sprünge der Ereignisse, Orte und Personen passen zur Dynamik der portraitierten Familie. Details werden schön herausgearbeitet und Leid wird nicht ausgespart.