Kindheit zwischen zwei Welten
Layla wächst in Saarbrücken zwischen zwei Kulturen und großen Versprechen auf. Ihr Vater Babe träumt davon, eines Tages nach Bagdad zurückzukehren und dort ein spektakuläres Haus mit Pool und Rutsche zu bauen, während ihre Mutter Claire versucht, die Familie zusammenzuhalten. Doch als der Golfkrieg beginnt, gerät Laylas Welt langsam ins Wanken.
🖋️💭
Dieses Buch lag mir leider gar nicht, gerade weil ich mich mit keiner der Figuren identifizieren konnte und sie mir einfach nicht sympathisch war.
Sehr gelungen fand ich allerdings den deutlichen Kontrast zwischen den Kulturen. Auf der einen Seite Laylas französisch geprägte Familie mütterlicherseits, auf der anderen die Welt ihres Vaters Amir, die stark von seiner irakischen Herkunft, großen Träumen und dem Wunsch geprägt ist, irgendwann nach Bagdad zurückzukehren und dort ein beeindruckendes Haus mit Pool und Rutsche zu bauen. Die unterschiedlichen Mentalitäten werden dabei nicht plakativ erklärt, sondern ganz selbstverständlich nebenbei sichtbar. Auch die Liebe zweier Menschen aus so verschiedenen Kulturkreisen wird spürbar und bleibt trotz aller Widrigkeiten bestehen.
Trotzdem zweifelte ich an manchen Stellen an der Liebe der Eltern zu ihren Kindern. Hinzu kommt, dass ich einige Szenen als befremdlich empfand. Layla nennt ihren oft naiven Bruder konsequent Seestern, weil er einmal vor ihren Augen im Pool trieb und beinahe ertrank.
Die Geschichte lebt stark von den wechselnden Launen der Eltern, etwas, das viele Kinder vermutlich kennen und fürchten. Im Mittelpunkt steht letztlich die Suche nach Identität, besonders beim Vater. Er weiß seine Familie später im Kriegsgebiet, sorgt sich um sie, aber auch um seine eigene Zukunft, weil seine Geschäftsbeziehungen wegbrechen. Hier hätte ich mir mehr Einsatz für die Familie gewünscht.
Der Irakkrieg wird zwar thematisiert, vor allem durch die Bedrohung von Amirs Familie, doch hätte ich mir auch hier mehr Tiefe gewünscht.
Alles in allem leider nicht mein Buch.
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Dieses Buch lag mir leider gar nicht, gerade weil ich mich mit keiner der Figuren identifizieren konnte und sie mir einfach nicht sympathisch war.
Sehr gelungen fand ich allerdings den deutlichen Kontrast zwischen den Kulturen. Auf der einen Seite Laylas französisch geprägte Familie mütterlicherseits, auf der anderen die Welt ihres Vaters Amir, die stark von seiner irakischen Herkunft, großen Träumen und dem Wunsch geprägt ist, irgendwann nach Bagdad zurückzukehren und dort ein beeindruckendes Haus mit Pool und Rutsche zu bauen. Die unterschiedlichen Mentalitäten werden dabei nicht plakativ erklärt, sondern ganz selbstverständlich nebenbei sichtbar. Auch die Liebe zweier Menschen aus so verschiedenen Kulturkreisen wird spürbar und bleibt trotz aller Widrigkeiten bestehen.
Trotzdem zweifelte ich an manchen Stellen an der Liebe der Eltern zu ihren Kindern. Hinzu kommt, dass ich einige Szenen als befremdlich empfand. Layla nennt ihren oft naiven Bruder konsequent Seestern, weil er einmal vor ihren Augen im Pool trieb und beinahe ertrank.
Die Geschichte lebt stark von den wechselnden Launen der Eltern, etwas, das viele Kinder vermutlich kennen und fürchten. Im Mittelpunkt steht letztlich die Suche nach Identität, besonders beim Vater. Er weiß seine Familie später im Kriegsgebiet, sorgt sich um sie, aber auch um seine eigene Zukunft, weil seine Geschäftsbeziehungen wegbrechen. Hier hätte ich mir mehr Einsatz für die Familie gewünscht.
Der Irakkrieg wird zwar thematisiert, vor allem durch die Bedrohung von Amirs Familie, doch hätte ich mir auch hier mehr Tiefe gewünscht.
Alles in allem leider nicht mein Buch.