Leichter Erzählstil aber tiefgründig
Was sich im ersten Moment sehr leicht liest, an vielen Stellen sogar humorvoll wirkt, ist im Ganzen gesehen doch eine sehr tiefgründige Geschichte.
Laylas Lebensgeschichte ist berührend, obwohl mir ihr Vater von Anfang an gegen den Strich ging. Ich konnte auch bis zum Schluss für mich keine plausible Entschuldigung für sein Verhalten finden. Auch nervte mich, dass die Mutter dem Treiben so lange zusah. Aber gut, anscheinend waren da doch noch Gefühle vorhanden.
Doch die Hauptperson ist ja Layla und sie glaubt ihrem Vater wenn er „Unser Haus mit Rutsche“ in leuchtenden Farben beschreibt. Ihr Aufwachsen zwischen zwei Kulturen wird von Safia Al Bagdadi ungeschönt dargestellt. Wenngleich ihre Kinderjahre unbeschwert verliefen, haben sie sie doch geprägt, wie die Erzählungen der Gegenwart erahnen lassen. Das Verhältnis zu beiden Elternteilen ist irgendwie speziell, zumindest im Teenageralter wurde es dies.
Ich bin der Autorin gerne durch die Jahre gefolgt, man kann die Sicht eines Kindes sehr schön erkennen. Dieses Nichtverstehen der Erwachsenenwelt und doch fühlen, wenn etwas nicht passt. Ein Roman der seine Tiefe erst auf den zweiten Blick erahnen lässt.
Laylas Lebensgeschichte ist berührend, obwohl mir ihr Vater von Anfang an gegen den Strich ging. Ich konnte auch bis zum Schluss für mich keine plausible Entschuldigung für sein Verhalten finden. Auch nervte mich, dass die Mutter dem Treiben so lange zusah. Aber gut, anscheinend waren da doch noch Gefühle vorhanden.
Doch die Hauptperson ist ja Layla und sie glaubt ihrem Vater wenn er „Unser Haus mit Rutsche“ in leuchtenden Farben beschreibt. Ihr Aufwachsen zwischen zwei Kulturen wird von Safia Al Bagdadi ungeschönt dargestellt. Wenngleich ihre Kinderjahre unbeschwert verliefen, haben sie sie doch geprägt, wie die Erzählungen der Gegenwart erahnen lassen. Das Verhältnis zu beiden Elternteilen ist irgendwie speziell, zumindest im Teenageralter wurde es dies.
Ich bin der Autorin gerne durch die Jahre gefolgt, man kann die Sicht eines Kindes sehr schön erkennen. Dieses Nichtverstehen der Erwachsenenwelt und doch fühlen, wenn etwas nicht passt. Ein Roman der seine Tiefe erst auf den zweiten Blick erahnen lässt.