Seestern
Layla und ihr Bruder Nouri wachsen in den 1980ern bei ihren Eltern in Saarbrücken auf. Das klingt etwas prosaisch, ist es aber nicht. Mit einer französischen Mutter und einem irakischen Vater haben die Kinder schon einen ungewöhnlichen Hintergrund. Natürlich ist das für sie normal. Die Extravaganz ihrer Mutter und unendlichen Ideen ihres Vaters sorgen für immer neue Impulse. Während die Kinder noch klein sind, geht es auch hin und wieder zu den Großeltern nach Frankreich. Die Familie dort hat allerdings einige Vorurteile, gegen die Babe (der Vater) kämpft. Nur einmal schafft es die Familie in den Irak, nach Bagdad zu Bebes Familie. Dort erleben die Kinder eine ganz neue Welt.
Die Kindheit und Jugend von Layla und ihrem jüngeren Bruder ist für sie selbst normal. Doch je älter Layla wird, desto mehr nimmt sie wahr, dass ihre Mitschüler einen anderen Hintergrund haben. So viele Freundinnen hat sie nicht. Und sie merkt auch, dass ihre Großmutter Babe nicht so positiv gegenüber steht. In Bagdad findet Layla unter den zahlreichen Cousins und Cousinen eher Anschluss. Und doch ist manches in dem Land fremd. Besonders zu welchen Konzessionen ihre Mutter sich bereit erklärt. Layla kann und will eigentlich nicht entscheiden was und wo es besser ist. Doch dann beginnt der Krieg im Irak.
Das Hörbuch wird vorgetragen von der Autorin, die auch Schauspielerin ist. Ihr Vortrag wirkt sehr authentisch, was logisch ist, sie hat es ja erlebt.
Als lesende Person taucht man in eine andere Welt ein. Da muss man sagen, die eigene Herkunft ist doch eher spießig. Die Herkunft der Autorin scheint dagegen viel reicher zu sein. Allerdings stellt man fest, dass das auch mit Problemen verbunden sein kann. Denn Layla muss immer irgendwie entscheiden, wo sie hingehört oder hingehören möchte. Das ist etwas, was man selbst eben nicht so kennt. Die Unterschiede, die ihre Familie ausmachen und die Probleme, die das mit sich bringt, werden sehr einfühlsam dargestellt. Durch einige humorvolle Episoden wird einem ein ernstes Thema mit Schwung nähergebracht.
Die Kindheit und Jugend von Layla und ihrem jüngeren Bruder ist für sie selbst normal. Doch je älter Layla wird, desto mehr nimmt sie wahr, dass ihre Mitschüler einen anderen Hintergrund haben. So viele Freundinnen hat sie nicht. Und sie merkt auch, dass ihre Großmutter Babe nicht so positiv gegenüber steht. In Bagdad findet Layla unter den zahlreichen Cousins und Cousinen eher Anschluss. Und doch ist manches in dem Land fremd. Besonders zu welchen Konzessionen ihre Mutter sich bereit erklärt. Layla kann und will eigentlich nicht entscheiden was und wo es besser ist. Doch dann beginnt der Krieg im Irak.
Das Hörbuch wird vorgetragen von der Autorin, die auch Schauspielerin ist. Ihr Vortrag wirkt sehr authentisch, was logisch ist, sie hat es ja erlebt.
Als lesende Person taucht man in eine andere Welt ein. Da muss man sagen, die eigene Herkunft ist doch eher spießig. Die Herkunft der Autorin scheint dagegen viel reicher zu sein. Allerdings stellt man fest, dass das auch mit Problemen verbunden sein kann. Denn Layla muss immer irgendwie entscheiden, wo sie hingehört oder hingehören möchte. Das ist etwas, was man selbst eben nicht so kennt. Die Unterschiede, die ihre Familie ausmachen und die Probleme, die das mit sich bringt, werden sehr einfühlsam dargestellt. Durch einige humorvolle Episoden wird einem ein ernstes Thema mit Schwung nähergebracht.