Solide
In „Unser Haus mit Rutsche“ nimmt uns Safia Al Bagdadi mit in die Innenwelt von Layla, die einen irakischen Vater und eine französische Mutter hat.
Layla ist eine Protagonistin zwischen den Stühlen. Sie verkörpert die klassische Zerrissenheit einer Generation. Für sie ist das „Haus mit Rutsche“ nicht nur ein Kindheitstraum, sondern das symbolisiert den Drang ihres Vaters, richtig anzukommen.
Die Autorin lässt uns Laylas Frustration spüren – diesen spezifischen Schmerz, wenn man die Sprache der Eltern zwar versteht, aber die Geschichten dahinter nicht kennt.
Der Roman lebt von Laylas Stimme. Es ist ihre Neugier und ihr Schmerz, die den Leser durch die Seiten führen. Safia Al Bagdadi gelingt es hervorragend, durch Layla aufzuzeigen, dass Identität kein fertiges Produkt ist, sondern eine lebenslange Recherche.
Ich muss jedoch sagen, dass mich das Buch zwar gut unterhalten hat, aber so 100% überzeugt bin ich nicht, weshalb es 3,5 von 5 Punkten gibt.
Layla ist eine Protagonistin zwischen den Stühlen. Sie verkörpert die klassische Zerrissenheit einer Generation. Für sie ist das „Haus mit Rutsche“ nicht nur ein Kindheitstraum, sondern das symbolisiert den Drang ihres Vaters, richtig anzukommen.
Die Autorin lässt uns Laylas Frustration spüren – diesen spezifischen Schmerz, wenn man die Sprache der Eltern zwar versteht, aber die Geschichten dahinter nicht kennt.
Der Roman lebt von Laylas Stimme. Es ist ihre Neugier und ihr Schmerz, die den Leser durch die Seiten führen. Safia Al Bagdadi gelingt es hervorragend, durch Layla aufzuzeigen, dass Identität kein fertiges Produkt ist, sondern eine lebenslange Recherche.
Ich muss jedoch sagen, dass mich das Buch zwar gut unterhalten hat, aber so 100% überzeugt bin ich nicht, weshalb es 3,5 von 5 Punkten gibt.