Zwischen Fantasie und Wirklichkeit
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi erzählt von einer Kindheit zwischen Kulturen, großen Versprechen und leisen Brüchen. Im Mittelpunkt steht Layla, die in Saarbrücken aufwächst – mit einem Vater voller visionärer Ideen und schillernder Zukunftspläne und einer Mutter, die zwischen Anpassung, Herkunft und eigenen Erwartungen steht. Ein Haus mit Rutsche wird dabei zum Sinnbild für all das, was möglich scheint – und vielleicht nie ganz greifbar ist.
Die Grundidee des Romans gefällt mir sehr: Dieses Aufwachsen „zwischen den Welten“, zwischen Realität und Fantasie, zwischen politischer Geschichte und privatem Familienchaos, bietet unglaublich viel Stoff. Und es gibt auch viele Momente, in denen das Buch genau das einlöst. Die Kindheitsperspektive ist lebendig, manchmal humorvoll, manchmal berührend. Gerade die Szenen, in denen Layla versucht, die Widersprüche ihrer Eltern zu begreifen, haben etwas Echtes und Nahbares.
Und trotzdem hat mich das Buch nicht ganz erreicht.
Das ist reine Geschmacksache – aber die Sprache war nicht durchgehend mein Ton. Stellenweise empfand ich sie als etwas zu leicht oder sprunghaft, wodurch die ernsteren Themen – Identität, Migration, politische Spannungen, familiäre Risse – für mich nicht immer die Tiefe bekamen, die ich mir gewünscht hätte. Es bleibt oft in einer schwebenden Atmosphäre, die zwar charmant ist, aber emotional nicht ganz bei mir andocken konnte.
Was ich sehr mochte, war der Blick auf familiäre Dynamiken: diese Mischung aus Liebe, Überforderung, großen Träumen und stillen Enttäuschungen. Der Vater mit seinen ambitionierten Ideen, die Mutter mit ihren eigenen inneren Kämpfen – und dazwischen ein Kind, das versucht, sich selbst zu verorten. Das hat viele schöne, authentische Momente.
Fazit:
Ein Roman mit einer starken Idee und einem besonderen Blick auf das Aufwachsen zwischen Kulturen und Erwartungen. Für mich sprachlich nicht ganz stimmig, aber dennoch eine lesenswerte, warme Geschichte mit eigenen Bildern und einem feinen Gespür für familiäre Zwischentöne.
Nicht ganz mein Stil – aber ein Buch mit Herz und interessanter Perspektive.
Die Grundidee des Romans gefällt mir sehr: Dieses Aufwachsen „zwischen den Welten“, zwischen Realität und Fantasie, zwischen politischer Geschichte und privatem Familienchaos, bietet unglaublich viel Stoff. Und es gibt auch viele Momente, in denen das Buch genau das einlöst. Die Kindheitsperspektive ist lebendig, manchmal humorvoll, manchmal berührend. Gerade die Szenen, in denen Layla versucht, die Widersprüche ihrer Eltern zu begreifen, haben etwas Echtes und Nahbares.
Und trotzdem hat mich das Buch nicht ganz erreicht.
Das ist reine Geschmacksache – aber die Sprache war nicht durchgehend mein Ton. Stellenweise empfand ich sie als etwas zu leicht oder sprunghaft, wodurch die ernsteren Themen – Identität, Migration, politische Spannungen, familiäre Risse – für mich nicht immer die Tiefe bekamen, die ich mir gewünscht hätte. Es bleibt oft in einer schwebenden Atmosphäre, die zwar charmant ist, aber emotional nicht ganz bei mir andocken konnte.
Was ich sehr mochte, war der Blick auf familiäre Dynamiken: diese Mischung aus Liebe, Überforderung, großen Träumen und stillen Enttäuschungen. Der Vater mit seinen ambitionierten Ideen, die Mutter mit ihren eigenen inneren Kämpfen – und dazwischen ein Kind, das versucht, sich selbst zu verorten. Das hat viele schöne, authentische Momente.
Fazit:
Ein Roman mit einer starken Idee und einem besonderen Blick auf das Aufwachsen zwischen Kulturen und Erwartungen. Für mich sprachlich nicht ganz stimmig, aber dennoch eine lesenswerte, warme Geschichte mit eigenen Bildern und einem feinen Gespür für familiäre Zwischentöne.
Nicht ganz mein Stil – aber ein Buch mit Herz und interessanter Perspektive.