Zwischen großen Träumen und der Suche nach Zugehörigkeit
Der Roman Unser Haus mit Rutsche erzählt auf tragikomische Weise vom Aufwachsen zwischen Kulturen und von einer Familie, die zugleich faszinierend, chaotisch und berührend ist. Im Mittelpunkt steht die Erzählerin Layla, die ihre Kindheit in Saarbrücken erlebt – geprägt von zwei sehr unterschiedlichen Eltern und großen Versprechungen, die oft mehr Traum als Realität sind.
Im Zentrum der Handlung steht Laylas Familie. Ihr Vater stammt aus dem Irak und ist ein charismatischer Träumer, der immer neue, oft zum Scheitern verurteilte Geschäftsideen entwickelt und seiner Familie grosse Zukunftspläne verspricht – etwa ein Haus mit einer Rutsche direkt in den Tigris. Die Mutter dagegen kommt aus einem französischen, bürgerlichen Milieu und bewegt sich zwischen Anpassung und Rebellion. Aus der Perspektive der heranwachsenden Layla entsteht so ein lebendiges Bild einer Familie, die zwischen unterschiedlichen Kulturen, Erwartungen und Lebensentwürfen steht. Besonders eindrucksvoll ist, wie sich die Stimmung im Roman verändert, als politische Ereignisse – etwa der Golfkrieg – plötzlich in das private Leben hineinwirken und die Familie vor neue Herausforderungen stellen.
Der Schreibstil von Safia Al Bagdadi wirkt dabei überraschend leicht und humorvoll, obwohl der Roman durchaus ernste Themen behandelt. Tragische oder schwierige Situationen werden oft mit einem feinen, manchmal ironischen Ton erzählt. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus Melancholie und Komik, die den Roman sehr lebendig macht.
Für mich ist der Roman besonders interessant, weil er Themen wie Identität, Herkunft und Familie auf eine sehr persönliche Weise behandelt. Laylas Geschichte zeigt, wie es sein kann, zwischen verschiedenen kulturellen Welten aufzuwachsen und dabei seinen eigenen Platz zu suchen. Dadurch erhält der Roman eine gesellschaftliche Dimension, ohne belehrend zu wirken.
Im Zentrum der Handlung steht Laylas Familie. Ihr Vater stammt aus dem Irak und ist ein charismatischer Träumer, der immer neue, oft zum Scheitern verurteilte Geschäftsideen entwickelt und seiner Familie grosse Zukunftspläne verspricht – etwa ein Haus mit einer Rutsche direkt in den Tigris. Die Mutter dagegen kommt aus einem französischen, bürgerlichen Milieu und bewegt sich zwischen Anpassung und Rebellion. Aus der Perspektive der heranwachsenden Layla entsteht so ein lebendiges Bild einer Familie, die zwischen unterschiedlichen Kulturen, Erwartungen und Lebensentwürfen steht. Besonders eindrucksvoll ist, wie sich die Stimmung im Roman verändert, als politische Ereignisse – etwa der Golfkrieg – plötzlich in das private Leben hineinwirken und die Familie vor neue Herausforderungen stellen.
Der Schreibstil von Safia Al Bagdadi wirkt dabei überraschend leicht und humorvoll, obwohl der Roman durchaus ernste Themen behandelt. Tragische oder schwierige Situationen werden oft mit einem feinen, manchmal ironischen Ton erzählt. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus Melancholie und Komik, die den Roman sehr lebendig macht.
Für mich ist der Roman besonders interessant, weil er Themen wie Identität, Herkunft und Familie auf eine sehr persönliche Weise behandelt. Laylas Geschichte zeigt, wie es sein kann, zwischen verschiedenen kulturellen Welten aufzuwachsen und dabei seinen eigenen Platz zu suchen. Dadurch erhält der Roman eine gesellschaftliche Dimension, ohne belehrend zu wirken.