Feministisches Musst Read!

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söphken Avatar

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Das hat mich ziemlich direkt abgeholt, weil es ein Thema trifft, das so nah an unserem Alltag ist und trotzdem oft kaum wirklich ausgesprochen wird. Dieses ständige Gefühl, den eigenen Körper irgendwie bewerten zu müssen oder bewertet zu werden, kenne ich selbst aus vielen Momenten, und genau da setzt die Leseprobe an.

Ich finde es stark, wie klar hier gesagt wird, dass Scham nichts ist, was einfach so in uns entsteht, sondern etwas, das wir über Jahre gelernt haben. Durch Bilder, Kommentare, Erwartungen und dieses permanente Gefühl, irgendwie nicht zu genügen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass Dinge endlich mal in Worte gefasst werden, die sonst eher im Kopf bleiben.

Was mir besonders gefallen hat, ist dieser ehrliche Ton. Nicht distanziert oder theoretisch, sondern sehr direkt und nah dran. Es geht nicht darum, sich selbst zu optimieren oder besser zu fühlen, sondern eher darum, diese Muster überhaupt erst zu erkennen und zu hinterfragen.

Ich finde auch die feministische Perspektive wichtig, weil deutlich wird, dass es hier nicht nur um persönliche Unsicherheiten geht, sondern um etwas Größeres, das viele betrifft, besonders Frauen. Und trotzdem wirkt es nicht schwer oder belehrend, sondern eher wie ein ehrliches Gespräch, das einen nicht loslässt.

Für mich fühlt sich das wie ein Buch an, das man nicht nur liest, sondern auch mitnimmt, weil es an etwas rührt, das man lange mit sich herumgetragen hat. Ich bin sehr gespannt, wie weit es noch geht und was es vielleicht auch in einem selbst verändert.