Privilegien
Das Cover wirkt auf mich auffällig, klar und passend zum Thema. Es weckt sofort Interesse an den Inhalt des Buches. Der Titel UNSHAME ist direkt und macht sofort deutlich, worum es gehen soll: Scham, Körperbilder und der Versuch, sich von gesellschaftlichen Idealvorstellungen zu lösen.
Besonders spannend fand ich zunächst den Hintergrund der Autorin. Ich wusste vorher nicht, dass Louisa Dellert früher eine sehr bekannte Influencerin war, und gerade dieser Aspekt hat mein Interesse geweckt. Es ist interessant zu lesen, wie jemand, der selbst aus einer stark auf Außenwirkung, Fitness und Social Media geprägten Welt kommt, heute kritisch auf Schönheitsideale, Körperdruck und Selbstoptimierung blickt.
Auch positiv aufgefallen ist mir, dass sie ihre eigene Perspektive einordnet und sichtbar macht, dass sie als weiße, normschöne, privilegierte cis Frau nicht für alle Lebensrealitäten sprechen kann. Ich finde es grundsätzlich schön und wichtig, wenn sich auch Menschen, die selbst weniger stark von bestimmten Diskriminierungsformen betroffen sind, ernsthaft mit Diversität, Privilegien und gesellschaftlichen Körpernormen auseinandersetzen.
Der Schreibstil ist sehr zugänglich, persönlich und leicht zu lesen. Man merkt schnell, dass die Autorin nahbar schreiben möchte und ihre eigenen Erfahrungen als Einstieg nutzt. Der Spannungsaufbau funktioniert für mich bei einem Sachbuch eher über die Themen, die angerissen werden: Schönheitsideale, Bodyshaming, Social Media, Diätkultur und patriarchale Strukturen. Das sind alles Bereiche, die gesellschaftlich relevant sind und viel Potenzial für eine wichtige Auseinandersetzung bieten.
Trotzdem hat mich die Leseprobe persönlich nicht genug gepackt, um das Buch weiterlesen zu wollen. Mir bleibt sie bisher noch zu stark in der Perspektive der Autorin selbst. Auch wenn sie ihre Privilegien reflektiert, hätte ich mir schon in der Leseprobe mehr Raum für andere Stimmen und Lebensrealitäten gewünscht. Genau deshalb habe ich kein Interesse an der Verlosung. Das Thema finde ich wichtig und die Herangehensweise respektabel, aber für mich persönlich ist die Leseprobe noch nicht nah genug an den Perspektiven, die mich beim Lesen besonders interessieren würden.
Besonders spannend fand ich zunächst den Hintergrund der Autorin. Ich wusste vorher nicht, dass Louisa Dellert früher eine sehr bekannte Influencerin war, und gerade dieser Aspekt hat mein Interesse geweckt. Es ist interessant zu lesen, wie jemand, der selbst aus einer stark auf Außenwirkung, Fitness und Social Media geprägten Welt kommt, heute kritisch auf Schönheitsideale, Körperdruck und Selbstoptimierung blickt.
Auch positiv aufgefallen ist mir, dass sie ihre eigene Perspektive einordnet und sichtbar macht, dass sie als weiße, normschöne, privilegierte cis Frau nicht für alle Lebensrealitäten sprechen kann. Ich finde es grundsätzlich schön und wichtig, wenn sich auch Menschen, die selbst weniger stark von bestimmten Diskriminierungsformen betroffen sind, ernsthaft mit Diversität, Privilegien und gesellschaftlichen Körpernormen auseinandersetzen.
Der Schreibstil ist sehr zugänglich, persönlich und leicht zu lesen. Man merkt schnell, dass die Autorin nahbar schreiben möchte und ihre eigenen Erfahrungen als Einstieg nutzt. Der Spannungsaufbau funktioniert für mich bei einem Sachbuch eher über die Themen, die angerissen werden: Schönheitsideale, Bodyshaming, Social Media, Diätkultur und patriarchale Strukturen. Das sind alles Bereiche, die gesellschaftlich relevant sind und viel Potenzial für eine wichtige Auseinandersetzung bieten.
Trotzdem hat mich die Leseprobe persönlich nicht genug gepackt, um das Buch weiterlesen zu wollen. Mir bleibt sie bisher noch zu stark in der Perspektive der Autorin selbst. Auch wenn sie ihre Privilegien reflektiert, hätte ich mir schon in der Leseprobe mehr Raum für andere Stimmen und Lebensrealitäten gewünscht. Genau deshalb habe ich kein Interesse an der Verlosung. Das Thema finde ich wichtig und die Herangehensweise respektabel, aber für mich persönlich ist die Leseprobe noch nicht nah genug an den Perspektiven, die mich beim Lesen besonders interessieren würden.