Schönheitsideal in der patriarchalen Welt

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verena Avatar

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Auf dieses Buch warte ich schon, seit Louisa Dellert in ihrer Schreibphase darüber spricht. Es geht um die Art und Weise, wie die Gesellschaft über weibliche Körper spricht und darum, dass es das Ergebnis ist von jahrhundertelang gewachsenen patriarchalen Strukturen. So wird Frauen vorgeschrieben, wie sie auszusehen und sich zu verhalten haben, um Männern zu gefallen.
Der Schreibstil ist passend für ein Sachbuch mit autobiografischem Anteil - sachlich, aber gleichzeitig flüssig und zu keinem Zeitpunkt belehrend. Das Buch hat sehr viel Potenzial Leserinnen und auch Leser dazu anzuregen, über Schönheitsideale und den damit verbundenen Druck nachzudenken. Das gelingt besonders durch die Verschmelzung von Theorie und persönlicher Erfahrung.

Ich erwarte von diesem Buch, dass ich eine Menge über das Thema Aussehen lerne, aber besonders freue ich mich darauf, dass ich mich hoffentlich selbst besser von Schönheitsideal lösen kann und mich selbst akzeptiere, wie ich bin - meinen Körper vielleicht sogar wertschätze.