Den eigenen Körper mit anderen Augen sehen
„Unshame“ ist für mich eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen immer wieder innehält und denkt: Darüber habe ich so noch nie nachgedacht.
Louisa Dellert beschäftigt sich mit Schönheitsidealen, Bodyshaming, Diätkultur, Social Media und dem Druck, einem bestimmten Körperbild entsprechen zu müssen. Besonders gut gefallen hat mir, wie offen sie dabei von ihren eigenen Erfahrungen erzählt und diese mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet.
Das Buch hat mich vor allem dafür sensibilisiert, wie früh wir lernen, unseren Körper zu bewerten und unseren Wert an unser Aussehen zu knüpfen. Vieles davon erscheint so selbstverständlich, dass wir es kaum hinterfragen. Genau hier setzt „Unshame“ an und regt dazu an, die eigenen Vorstellungen und Denkmuster kritisch zu betrachten.
Besonders schön fand ich, dass es nicht einfach darum geht, seinen Körper „lieben“ zu müssen. Vielmehr geht es darum, ihn wertzuschätzen und sich von der ständigen Bewertung ein Stück weit zu lösen. Die Sprache ist dabei sehr persönlich, verständlich und überhaupt nicht belehrend.
An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem ist „Unshame“ für mich ein wichtiges und sehr ehrliches Buch, das viele Denkanstöße gibt und Mut macht, den eigenen Körper mit etwas mehr Freundlichkeit zu betrachten.
Louisa Dellert beschäftigt sich mit Schönheitsidealen, Bodyshaming, Diätkultur, Social Media und dem Druck, einem bestimmten Körperbild entsprechen zu müssen. Besonders gut gefallen hat mir, wie offen sie dabei von ihren eigenen Erfahrungen erzählt und diese mit gesellschaftlichen Zusammenhängen und wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet.
Das Buch hat mich vor allem dafür sensibilisiert, wie früh wir lernen, unseren Körper zu bewerten und unseren Wert an unser Aussehen zu knüpfen. Vieles davon erscheint so selbstverständlich, dass wir es kaum hinterfragen. Genau hier setzt „Unshame“ an und regt dazu an, die eigenen Vorstellungen und Denkmuster kritisch zu betrachten.
Besonders schön fand ich, dass es nicht einfach darum geht, seinen Körper „lieben“ zu müssen. Vielmehr geht es darum, ihn wertzuschätzen und sich von der ständigen Bewertung ein Stück weit zu lösen. Die Sprache ist dabei sehr persönlich, verständlich und überhaupt nicht belehrend.
An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem ist „Unshame“ für mich ein wichtiges und sehr ehrliches Buch, das viele Denkanstöße gibt und Mut macht, den eigenen Körper mit etwas mehr Freundlichkeit zu betrachten.