Ehrlich, nahbar und mit vielen Denkanstößen
Louisa Dellert hat mit Unshame ein Buch geschrieben, das mich von der ersten Seite an abgeholt hat. Durch ihren lockeren und leicht verständlichen Schreibstil bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen und hatte das Buch schnell durchgelesen.
Besonders gut gefallen hat mir die persönliche Ehrlichkeit der Autorin. Sie erzählt offen von ihren eigenen Erfahrungen und Unsicherheiten, ohne dabei belehrend zu wirken. Gerade das macht das Buch für mich so nahbar. In vielen Situationen und Gedanken habe ich mich selbst wiedererkannt und gemerkt, wie sehr gesellschaftliche Schönheitsideale und Erwartungen unser Denken beeinflussen – oft, ohne dass es uns überhaupt bewusst ist.
Spannend fand ich auch die Mischung aus autobiografischen Erlebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dadurch ist Unshame nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht, sondern ordnet viele Themen verständlich ein und regt dazu an, die eigene Sichtweise zu hinterfragen.
Obwohl ich das Buch sehr schnell gelesen habe, hat es mich auch danach noch beschäftigt. Immer wieder musste ich an einzelne Aussagen denken und habe mich gefragt, welche Denkmuster ich selbst über die Jahre verinnerlicht habe.
Nicht jede Schlussfolgerung konnte ich jedoch teilen. Vor allem die starke feministische Einordnung und die häufige Rückführung vieler Themen auf das Patriarchat empfand ich stellenweise als etwas überzeichnet. Manche Argumentationen wirkten auf mich dadurch etwas einseitig. Das hat meinen insgesamt positiven Eindruck aber nicht wesentlich geschmälert.
Insgesamt ist Unshame für mich ein ehrliches, gut verständliches und gleichzeitig informatives Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich kann es allen empfehlen, die sich mit den Themen Körperbild, Selbstakzeptanz und gesellschaftlichen Schönheitsidealen auseinandersetzen möchten.
Besonders gut gefallen hat mir die persönliche Ehrlichkeit der Autorin. Sie erzählt offen von ihren eigenen Erfahrungen und Unsicherheiten, ohne dabei belehrend zu wirken. Gerade das macht das Buch für mich so nahbar. In vielen Situationen und Gedanken habe ich mich selbst wiedererkannt und gemerkt, wie sehr gesellschaftliche Schönheitsideale und Erwartungen unser Denken beeinflussen – oft, ohne dass es uns überhaupt bewusst ist.
Spannend fand ich auch die Mischung aus autobiografischen Erlebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dadurch ist Unshame nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht, sondern ordnet viele Themen verständlich ein und regt dazu an, die eigene Sichtweise zu hinterfragen.
Obwohl ich das Buch sehr schnell gelesen habe, hat es mich auch danach noch beschäftigt. Immer wieder musste ich an einzelne Aussagen denken und habe mich gefragt, welche Denkmuster ich selbst über die Jahre verinnerlicht habe.
Nicht jede Schlussfolgerung konnte ich jedoch teilen. Vor allem die starke feministische Einordnung und die häufige Rückführung vieler Themen auf das Patriarchat empfand ich stellenweise als etwas überzeichnet. Manche Argumentationen wirkten auf mich dadurch etwas einseitig. Das hat meinen insgesamt positiven Eindruck aber nicht wesentlich geschmälert.
Insgesamt ist Unshame für mich ein ehrliches, gut verständliches und gleichzeitig informatives Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich kann es allen empfehlen, die sich mit den Themen Körperbild, Selbstakzeptanz und gesellschaftlichen Schönheitsidealen auseinandersetzen möchten.