Ein Buch, das den Blick auf den eigenen Körper verändert
Es gibt Bücher, die man liest und direkt wieder vergisst. Und dann gibt es Bücher wie Unshame von Louisa Dellert, die einen immer wieder innehalten lassen, weil man sich auf so vielen Seiten selbst wiedererkennt. Als Kind der 90er bin ich mit genau den Schönheitsidealen, Diätversprechen und dem ständigen Gefühl aufgewachsen, nicht gut genug zu sein. Umso berührender war es, Louisas Gedanken und Erfahrungen zu lesen – oft hatte ich das Gefühl, sie beschreibt auch meine eigene Geschichte.
Mit viel Ehrlichkeit erzählt sie von ihrem Weg weg vom Perfektionszwang und hinterfragt gleichzeitig die gesellschaftlichen Strukturen, die unser Körperbild prägen. Besonders spannend fand ich, wie verständlich sie einordnet, inwiefern der weibliche Körper vom Patriarchat instrumentalisiert wird und warum Frauen seit Generationen dazu gebracht werden, ständig an sich zu zweifeln. Das Buch schafft es dabei, komplexe Zusammenhänge leicht verständlich zu erklären – ganz ohne unnötigen Fachjargon. Und wenn doch einmal Begriffe auftauchen, werden sie so einfach erklärt, dass man jederzeit folgen kann.
Neben den persönlichen Einblicken haben mir auch die zahlreichen Literatur- und Accountempfehlungen richtig gut gefallen. Sie laden dazu ein, sich noch intensiver mit den Themen Körperbild, Feminismus und gesellschaftlichen Schönheitsnormen auseinanderzusetzen.
Mein einziger Kritikpunkt? Das Buch war viel zu schnell zu Ende. Ich hätte Louisa gerne noch viele weitere Seiten zugehört und an manchen Stellen noch tiefer in einzelne Themen eintauchen wollen.
Mit viel Ehrlichkeit erzählt sie von ihrem Weg weg vom Perfektionszwang und hinterfragt gleichzeitig die gesellschaftlichen Strukturen, die unser Körperbild prägen. Besonders spannend fand ich, wie verständlich sie einordnet, inwiefern der weibliche Körper vom Patriarchat instrumentalisiert wird und warum Frauen seit Generationen dazu gebracht werden, ständig an sich zu zweifeln. Das Buch schafft es dabei, komplexe Zusammenhänge leicht verständlich zu erklären – ganz ohne unnötigen Fachjargon. Und wenn doch einmal Begriffe auftauchen, werden sie so einfach erklärt, dass man jederzeit folgen kann.
Neben den persönlichen Einblicken haben mir auch die zahlreichen Literatur- und Accountempfehlungen richtig gut gefallen. Sie laden dazu ein, sich noch intensiver mit den Themen Körperbild, Feminismus und gesellschaftlichen Schönheitsnormen auseinanderzusetzen.
Mein einziger Kritikpunkt? Das Buch war viel zu schnell zu Ende. Ich hätte Louisa gerne noch viele weitere Seiten zugehört und an manchen Stellen noch tiefer in einzelne Themen eintauchen wollen.