Wichtiges Buch, das traurig, wütend und hoffnungsvoll zugleich macht
Louisa Dellert ist Content Creatorin und Moderatorin. Ursprünglich begann sie auf Social Media mit einem Account als Fitnessinfluencerin, bis sich dieser Weg für sie als der Falsche erwies. Heute setzt sie sich für eine positive Einstellung zum eigenen Körper ein und spricht auf Instagram neben ihrem Buchcafé SISU LOU, dem Leben mit Partner und einer Horde Kuscheltiere auch ganz persönlich über den täglichen Kampf, wertschätzend zu sich selbst zu sein.
Ebenso persönlich ist ihr erstes Buch „Unshame“, ein Mix aus Sachbuch, Ratgeber und autobiografischen Elementen. Hier beschäftigt sich Louisa Dellert mit einer Vielzahl von wichtigen Themen, angefangen bei Schönheitsidealen, Diäten und der Debatte um Body Positivity über Filter auf Social Media, die Sexualisierung der weiblichen Brust oder Beauty-OPs. Besonders gut gefällt mir dabei, dass für die Autorin nicht immer nur alles schwarz oder weiß ist. Wir müssen nicht von heute auf morgen alles an unserem Körper mögen. Und auch wenn wir ihn mögen, dürfen wir uns Veränderungen an ihm wünschen.
Wichtig finde ich auch, dass Louisa Dellert sehr genau weiß, dass sie aus einer privilegierten Position heraus schreibt. Das betont sie im Verlauf des Buches immer wieder und verweist daher auch auf andere Personen wie beispielsweise Tupoka Ogette oder Melodie Michelberger. Ergänzt wird dies durch eine Liste ganz am Ende, in welcher Louisa Dellert teilt, welche Menschen sie inspirieren und diese in kurzen Worten vorstellt. Denn schließlich ist Solidarität einer der Schlüssel zu Veränderung.
„Unshame“ ist ein Buch, das traurig und wütend zugleich macht. Wie schön wäre eine Welt, in der wir alle unseren Körper positiv annehmen könnten, in der wir nicht immer danach beurteilt würden, wie dünn oder wie schön wir sind, ob unsere Beine rasiert sind oder ob wir unsere Kinder in der Öffentlichkeit stillen. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass eine ganze Industrie ein Interesse daran hat, dass wir stattdessen lieber alles an uns verändern wollen. Umso wichtiger, dass Louisa Dellert sich dem in aller Ehrlichkeit entgegenstellt.
Ebenso persönlich ist ihr erstes Buch „Unshame“, ein Mix aus Sachbuch, Ratgeber und autobiografischen Elementen. Hier beschäftigt sich Louisa Dellert mit einer Vielzahl von wichtigen Themen, angefangen bei Schönheitsidealen, Diäten und der Debatte um Body Positivity über Filter auf Social Media, die Sexualisierung der weiblichen Brust oder Beauty-OPs. Besonders gut gefällt mir dabei, dass für die Autorin nicht immer nur alles schwarz oder weiß ist. Wir müssen nicht von heute auf morgen alles an unserem Körper mögen. Und auch wenn wir ihn mögen, dürfen wir uns Veränderungen an ihm wünschen.
Wichtig finde ich auch, dass Louisa Dellert sehr genau weiß, dass sie aus einer privilegierten Position heraus schreibt. Das betont sie im Verlauf des Buches immer wieder und verweist daher auch auf andere Personen wie beispielsweise Tupoka Ogette oder Melodie Michelberger. Ergänzt wird dies durch eine Liste ganz am Ende, in welcher Louisa Dellert teilt, welche Menschen sie inspirieren und diese in kurzen Worten vorstellt. Denn schließlich ist Solidarität einer der Schlüssel zu Veränderung.
„Unshame“ ist ein Buch, das traurig und wütend zugleich macht. Wie schön wäre eine Welt, in der wir alle unseren Körper positiv annehmen könnten, in der wir nicht immer danach beurteilt würden, wie dünn oder wie schön wir sind, ob unsere Beine rasiert sind oder ob wir unsere Kinder in der Öffentlichkeit stillen. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass eine ganze Industrie ein Interesse daran hat, dass wir stattdessen lieber alles an uns verändern wollen. Umso wichtiger, dass Louisa Dellert sich dem in aller Ehrlichkeit entgegenstellt.