Keine (große) Kunst ohne weibliche Inspiration?

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Ausgehend vom hauptsächlich männlichen Genie taucht Elisa von Hof tief in die Geschichte ein: Vor dem Genie gab es bereits die Musen der griechischen Mythologie. Davon ausgehend zeichnet die Autorin die weitere Entwicklung der Figur der Muse nach - ein weibliches Wesen, das in untergeordneter Rolle dem männlichen Künstler zur Inspiration dient.
Spätestens durch #Metoo hat dieses vermeintlich romantische Szenario jedoch viele große Fragezeichen bekommen. Dem geht die Autorin sachkundig nach, immer mit Bezug zur bereits bestehenden (wenn auch noch geringen) Forschungslage.
Ein Augenöffner auf vielen Ebenen - und auf ebenso vielen Ebenen zum Nachdenken anregend! Ein wichtiges Buch für die Neuschreibung von (Kunst-, Musik- und Literatur-)Geschichte.