Muse und Marketing-ein Widerspruch!?

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granny7m Avatar

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Brauchen wir ein Sachbuch über Musen? Ein Widerspruch in sich. So volatil und irrational sind oft die Schwingungen von Muse zum Künstler- die Beziehung zur Schutzgöttin der Künste wird sich nicht ins Sichtbare zerren und versachlichen lassen.
Schon das Titelblatt provoziert meinen Widerspruch: „Frauen die die Welt veränderten“, der vollmundige Untertitel. Nicht jede Muse bewirkt mit ihrem Sein tiefgreifende, revolutionierende Veränderungen. Oft ist es das stille Vergnügen, etwas durch einen anderen zum Glänzen gebracht zu haben, fehlt doch der Muse bisweilen das Gen zum männlichen Bramarbasieren ; der Gedanke, dass Anerkennung und Vermarktung des Inputs ersehnt aber nicht gewährt wurden, wirkt auf mich etwas übergestülpt- der Blick- auf die Opferrolle der Frauen dereinst fokussiert- etwas emanzipatorisch übermotiviert.
Beim Lesen wittere ich Identitätsprobleme einer Kulturjournalist*in. Der Text ist nicht straff genug, um als wissenschaftliche Publikation angenommen zu werden und zu trocken und langstielig für voyeuristische feministisch motivierte Leser*innen.Meine These nach der Lektüre der Leseprobe:
das Buch über un-sichtbare Musen wird un- gelesen im großen pool verzichtbarer Bücher verschwinden.