Spannendes Non-Fiction Buch
Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihren ungewöhnlichen Blick auf den Begriff der „Muse“ neugierig gemacht. Besonders der Einstieg mit Augusta Britt und Cormac McCarthy ist eindrücklich. Ihre Geschichte zeigt sehr schnell, dass hinter der romantischen Vorstellung einer Muse auch Abhängigkeit, ein enormes Machtgefälle und das Gefühl stehen können, für die Kunst eines anderen benutzt worden zu sein.
Interessant fand ich anschließend die Frage, warum wir beim Begriff „Genie“ noch immer so schnell an einen männlichen Künstler denken, während Frauen häufig nur als inspirierende Begleiterinnen wahrgenommen werden. Die Autorin hinterfragt dieses Bild auf eine sehr direkte Art und zeigt, dass viele dieser Frauen eben nicht nur „Musen“ waren, sondern ganz konkret an der Entstehung von Kunst beteiligt waren – als Beraterinnen, Unterstützerinnen oder sogar Ko-Produzentinnen.
Auch der historische Teil über die neun Musen der Antike hat mir gefallen. Dass die Muse als Figur viel älter ist als unsere Vorstellung vom männlichen Künstlergenie, war mir so nicht bewusst. Gerade diese Verbindung von Kulturgeschichte mit konkreten Biografien und aktuellen Bezügen macht die Leseprobe für mich spannend.
Der Schreibstil ist dabei locker, pointiert und teilweise humorvoll, ohne dass das Thema dadurch an Ernsthaftigkeit verliert. Mir gefällt besonders, dass hier offenbar keine reine Sammlung von Frauenschicksalen erzählt wird, sondern grundsätzlich hinterfragt wird, wie wir Kunst, Kreativität und die Vorstellung vom „Genie“ betrachten.
Nach der Leseprobe würde ich sehr gerne weiterlesen und erfahren, welche Frauen hinter bekannten Künstlern und Werken sichtbar gemacht werden und wie stark ihr tatsächlicher Einfluss auf unsere Kultur gewesen ist.
Interessant fand ich anschließend die Frage, warum wir beim Begriff „Genie“ noch immer so schnell an einen männlichen Künstler denken, während Frauen häufig nur als inspirierende Begleiterinnen wahrgenommen werden. Die Autorin hinterfragt dieses Bild auf eine sehr direkte Art und zeigt, dass viele dieser Frauen eben nicht nur „Musen“ waren, sondern ganz konkret an der Entstehung von Kunst beteiligt waren – als Beraterinnen, Unterstützerinnen oder sogar Ko-Produzentinnen.
Auch der historische Teil über die neun Musen der Antike hat mir gefallen. Dass die Muse als Figur viel älter ist als unsere Vorstellung vom männlichen Künstlergenie, war mir so nicht bewusst. Gerade diese Verbindung von Kulturgeschichte mit konkreten Biografien und aktuellen Bezügen macht die Leseprobe für mich spannend.
Der Schreibstil ist dabei locker, pointiert und teilweise humorvoll, ohne dass das Thema dadurch an Ernsthaftigkeit verliert. Mir gefällt besonders, dass hier offenbar keine reine Sammlung von Frauenschicksalen erzählt wird, sondern grundsätzlich hinterfragt wird, wie wir Kunst, Kreativität und die Vorstellung vom „Genie“ betrachten.
Nach der Leseprobe würde ich sehr gerne weiterlesen und erfahren, welche Frauen hinter bekannten Künstlern und Werken sichtbar gemacht werden und wie stark ihr tatsächlicher Einfluss auf unsere Kultur gewesen ist.