Die Frauen hinter den Männern
Die Leseprobe von „Unsichtbare Musen“ führt uns hin zur Frage , wie viele Frauen Wissenschaft, Kunst und Kultur geprägt haben ohne sichtbar geworden zu werden.
Das ist kein Buch der üblichen Art der Belletristik über Frauen und Feminismus gelesen habe, sondern ein Sachbuch , der spannenden Art. Ich glaube hier liegt auch die Ursache der Kritik einzelner Rezensenten und Rezensentinnen: der falsche Erwartungshorizont.Es geht nämlich nicht um einzelne Biografien , sondern um das Problem des Unsichtbarseins an konkreten Beispielen. Die geleistete Recherchearbeit verdient Hochachtung, einschließlich der umfangreichen Anmerkungen und Quellenangaben.
Der Schreibstil der Autorin Elisa von Hof ist lebendig und locker, überhaupt nicht trocken.
Der stringente Aufbau des Buches erleichtert die Lesbarkeit , auch einzelner Abschnitte und behandelt ein breiten Kanon an Themen. Die ergänzenden Quellen runden das Bild ab. Wer tiefer in die einzelnen Schicksale eintauchen und die Frauen selbst genauer kennenlernen möchte , der an sich ergänzend Biografien der vorgestellten Frauen besorgen.
Weiterführend gibt es auch genug Denkanstöße, die uns zum Beispiel mit der Frage beschäftigen könnten, wie stark solche Rollenbilder heute noch unsere Sicht auf Geschichte und Kreativität beeinflussen, wie schnell eine Frau auch heute noch auf ihre Rolle als „Frau hinter dem Mann“ reduziert wird.
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Das ist kein Buch der üblichen Art der Belletristik über Frauen und Feminismus gelesen habe, sondern ein Sachbuch , der spannenden Art. Ich glaube hier liegt auch die Ursache der Kritik einzelner Rezensenten und Rezensentinnen: der falsche Erwartungshorizont.Es geht nämlich nicht um einzelne Biografien , sondern um das Problem des Unsichtbarseins an konkreten Beispielen. Die geleistete Recherchearbeit verdient Hochachtung, einschließlich der umfangreichen Anmerkungen und Quellenangaben.
Der Schreibstil der Autorin Elisa von Hof ist lebendig und locker, überhaupt nicht trocken.
Der stringente Aufbau des Buches erleichtert die Lesbarkeit , auch einzelner Abschnitte und behandelt ein breiten Kanon an Themen. Die ergänzenden Quellen runden das Bild ab. Wer tiefer in die einzelnen Schicksale eintauchen und die Frauen selbst genauer kennenlernen möchte , der an sich ergänzend Biografien der vorgestellten Frauen besorgen.
Weiterführend gibt es auch genug Denkanstöße, die uns zum Beispiel mit der Frage beschäftigen könnten, wie stark solche Rollenbilder heute noch unsere Sicht auf Geschichte und Kreativität beeinflussen, wie schnell eine Frau auch heute noch auf ihre Rolle als „Frau hinter dem Mann“ reduziert wird.
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