Ein Sachbuch, das mich begeistert hat!
In dem Sachbuch (Un)sichtbare Musen befasst sich die Autorin Elisa von Hof mit dem Mythos der Muse und der Beziehung zwischen "Genie" und "Muse". Einige Personen nimmt sie besonders in den Fokus und stellt an diesen Beispielen dar, was solchen Beziehungen gemeinsam ist, was davon in der Öffentlichkeit gesehen wird, welche Missverständnisse es gibt und wie sich das Verhältnis Muse/Genie in der heutigen Zeit geändert hat.
Die Beispiele, die sie wählt, haben mir sehr gut gefallen, da ich vieles davon noch nicht wusste oder kannte. Auch ich habe, wie die Autorin, bei dem Begriff Muse automatisch an eine weiße cis-Frau gedacht, die passiv einen weißen cis-Mann zu seinen genialen Werken "inspiriert". Dass es hierbei aber in Wirklichkeit um erhebliche unbezahlte Arbeit geht, die sich je nach Künstler auf so ziemlich alle Bereiche seines Alltags beziehen kann, sowie - sehr oft - auch die Mitwirkung bei seinen Werken, war mir bislang wirklich nicht bewusst.
Elisa von Hof schreibt sehr gut lesbar - das Sachbuch hat mich zu keiner Zeit gelangweilt oder war mühsam zu lesen. Obwohl ich normalerweise viel lieber Romane lese, hat mich dieses Buch so gefesselt, dass ich es an 1,5 Tagen gelesen habe (sogar im Auto!).
Ich bin absolut begeistert, weil ich auf wirklich interessante Art und Weise viel Neues erfahren habe. Die Autorin kommt auch erfreulicherweise ganz ohne Polemik oder Aggressivität aus, sie bleibt stets respektvoll und ordnet alles ein, stellt aber auch klar ihre eigene Meinung heraus.
Eine klare Leseempfehlung für mein bisher bestes Sachbuch in diesem Lesejahr!
Die Beispiele, die sie wählt, haben mir sehr gut gefallen, da ich vieles davon noch nicht wusste oder kannte. Auch ich habe, wie die Autorin, bei dem Begriff Muse automatisch an eine weiße cis-Frau gedacht, die passiv einen weißen cis-Mann zu seinen genialen Werken "inspiriert". Dass es hierbei aber in Wirklichkeit um erhebliche unbezahlte Arbeit geht, die sich je nach Künstler auf so ziemlich alle Bereiche seines Alltags beziehen kann, sowie - sehr oft - auch die Mitwirkung bei seinen Werken, war mir bislang wirklich nicht bewusst.
Elisa von Hof schreibt sehr gut lesbar - das Sachbuch hat mich zu keiner Zeit gelangweilt oder war mühsam zu lesen. Obwohl ich normalerweise viel lieber Romane lese, hat mich dieses Buch so gefesselt, dass ich es an 1,5 Tagen gelesen habe (sogar im Auto!).
Ich bin absolut begeistert, weil ich auf wirklich interessante Art und Weise viel Neues erfahren habe. Die Autorin kommt auch erfreulicherweise ganz ohne Polemik oder Aggressivität aus, sie bleibt stets respektvoll und ordnet alles ein, stellt aber auch klar ihre eigene Meinung heraus.
Eine klare Leseempfehlung für mein bisher bestes Sachbuch in diesem Lesejahr!