Eine große Würdigung aller Musen
Die 5 Sterne gebe ich gerne - und würdige damit wiederum die immense Fleißarbeit von Elisa von Hof.
Die Autorin ihrerseits honoriert mit dem Buch unzählige berühmte und weniger bekannte Musen, die hinter den Genies standen und stehen. Jede Menge Quellen wurden angezapft, um die Begriffe Muse und Genie von der Antike ausgehend bis ins 21. Jahrhundert zu erklären sowie in vielen Lebensläufen nach den Beziehungsgeflechten und dem Leben der Musen zu suchen und ihre Rolle aufzuschlüsseln. Dabei sind die Musenhöfe Goethe, Picasso und Kanye West Schwerpunkte neben anderen Kapiteln wie Die Managerinnen und Die Benutzten.
Aber von Hof schweift immer mal ab und zeigt Parallelen der Lebensläufe auf, damit der Leser versteht, wie sehr die Musen nicht nur im Rampenlicht standen, sondern auch litten.
Sie steht eindeutig hinter den Musen, die vorrangig Frauen sind. Das zeigt sich auch in ihren flapsigen Kommentaren. Spätestens bei Kanye West hinterfragt sie den Geniebegriff. Der müsste wirklich weiter definiert werden.
Ich konnte mit von Hofs Hilfe in viele Leben eintauchen, obwohl sie beileibe nicht alle neu (für mich) waren. Aber sie schaffte es, dass man die Muster, das System dahinter sehr gut erkannte, das musste sie nicht nochmal nennen. Und es waren nicht zu viele Einzelheiten wie in Biografien genannt worden. Wer will, kann im Internet weiter dazu suchen. Das Buch kann man also immer mal wieder zur Hand nehmen.
Im letzten Kapitel macht sie konstruktive Vorschläge, wie man die Musen in Zukunft mehr in die Öffentlichkeit bringen kann. Das ist gut, aber eine Gleichwertigkeit zum Genie wird nie erreicht, finde ich. Denn sind nicht alle Frauen irgendwo, irgendwie die Musen ihrer Männer, auch wenn diese keine Genies sind? Und ist nicht die Ungleichheit von Frau und Mann ist das Reizvolle, das die Menschheit seit Beginn vorantrieb?!
Es wäre besser, wenn statt Lob und Würdigung mehr Respekt voreinander im Mittelpunkt stehen würde, unabhängig vom Geschlecht und so weiter. Und das kann man/frau jeden Tag leben.
Die Autorin ihrerseits honoriert mit dem Buch unzählige berühmte und weniger bekannte Musen, die hinter den Genies standen und stehen. Jede Menge Quellen wurden angezapft, um die Begriffe Muse und Genie von der Antike ausgehend bis ins 21. Jahrhundert zu erklären sowie in vielen Lebensläufen nach den Beziehungsgeflechten und dem Leben der Musen zu suchen und ihre Rolle aufzuschlüsseln. Dabei sind die Musenhöfe Goethe, Picasso und Kanye West Schwerpunkte neben anderen Kapiteln wie Die Managerinnen und Die Benutzten.
Aber von Hof schweift immer mal ab und zeigt Parallelen der Lebensläufe auf, damit der Leser versteht, wie sehr die Musen nicht nur im Rampenlicht standen, sondern auch litten.
Sie steht eindeutig hinter den Musen, die vorrangig Frauen sind. Das zeigt sich auch in ihren flapsigen Kommentaren. Spätestens bei Kanye West hinterfragt sie den Geniebegriff. Der müsste wirklich weiter definiert werden.
Ich konnte mit von Hofs Hilfe in viele Leben eintauchen, obwohl sie beileibe nicht alle neu (für mich) waren. Aber sie schaffte es, dass man die Muster, das System dahinter sehr gut erkannte, das musste sie nicht nochmal nennen. Und es waren nicht zu viele Einzelheiten wie in Biografien genannt worden. Wer will, kann im Internet weiter dazu suchen. Das Buch kann man also immer mal wieder zur Hand nehmen.
Im letzten Kapitel macht sie konstruktive Vorschläge, wie man die Musen in Zukunft mehr in die Öffentlichkeit bringen kann. Das ist gut, aber eine Gleichwertigkeit zum Genie wird nie erreicht, finde ich. Denn sind nicht alle Frauen irgendwo, irgendwie die Musen ihrer Männer, auch wenn diese keine Genies sind? Und ist nicht die Ungleichheit von Frau und Mann ist das Reizvolle, das die Menschheit seit Beginn vorantrieb?!
Es wäre besser, wenn statt Lob und Würdigung mehr Respekt voreinander im Mittelpunkt stehen würde, unabhängig vom Geschlecht und so weiter. Und das kann man/frau jeden Tag leben.