Geniestreich – Streich das Genie
Allein das Studieren dieses Covers weckt die Faszination für das Thema der (un)sichtbaren Musen. Der Titel mit dem Zusatz „Frauen, die unsere Welt veränderten“ provoziert völlig zu Recht.
Elisa von Hof ist es gelungen, die Welt und das Leben der Musen anschaulich zu skizziere und dabei das allgemeine Bild von Genie und Muse kritisch zu hinterfragen. Mit professionellem Blick beleuchtet sie die jeweiligen Verhältnisse uns bekannter männlicher Genies und deren weniger bekannten Musen. Dabei deckt sie die gesamte Zeitlinie unserer Geschichte ab, sodass für jeden Leser bekannte Namen vorkommen. Mit ihrem feinen Gespür für die Zwischentöne weiß sie die Leser zu fesseln, sodass man die Kapitel förmlich und immer wieder staunend verschlingt.
Um den Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen herzustellen, erläutert die Autorin äußerst klug das Konstrukt patriarchaler Strukturen gegenüber herausragenden weiblichen Leistungen zugunsten sogenannter Genies. Das weckt beim Leser viele AHA-Effekte. Es ist unmöglich, nach dieser Lektüre genauso auf die Kunstwerke und deren Künstler zu schauen wie vorher. Ich empfinde dieses Buch als äußerst wertvoll, hochinformativ und sehr lesenswert. Es hat mich immer wieder animiert, Namen, Kunstwerke, Titel nachzuschlagen und aus dem Blickwinkel des Buches zu betrachten.
Tatsächlich würde ich es allen empfehlen, die sich für Kunst und Kultur, den Geschichten hinter der Geschichte, Rollenbildern und gesellschaftlichen Machtstrukturen interessieren. Auch Menschen, die generell gerne lesen, finden hier eine wunderbare Lektüre, die sich wirklich lohnt. Großes Dankeschön an Elisa von Hof für dieses starke Buch und an die Musen, die uns allen so viel geschenkt haben und endlich gewürdigt werden. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
Elisa von Hof ist es gelungen, die Welt und das Leben der Musen anschaulich zu skizziere und dabei das allgemeine Bild von Genie und Muse kritisch zu hinterfragen. Mit professionellem Blick beleuchtet sie die jeweiligen Verhältnisse uns bekannter männlicher Genies und deren weniger bekannten Musen. Dabei deckt sie die gesamte Zeitlinie unserer Geschichte ab, sodass für jeden Leser bekannte Namen vorkommen. Mit ihrem feinen Gespür für die Zwischentöne weiß sie die Leser zu fesseln, sodass man die Kapitel förmlich und immer wieder staunend verschlingt.
Um den Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen herzustellen, erläutert die Autorin äußerst klug das Konstrukt patriarchaler Strukturen gegenüber herausragenden weiblichen Leistungen zugunsten sogenannter Genies. Das weckt beim Leser viele AHA-Effekte. Es ist unmöglich, nach dieser Lektüre genauso auf die Kunstwerke und deren Künstler zu schauen wie vorher. Ich empfinde dieses Buch als äußerst wertvoll, hochinformativ und sehr lesenswert. Es hat mich immer wieder animiert, Namen, Kunstwerke, Titel nachzuschlagen und aus dem Blickwinkel des Buches zu betrachten.
Tatsächlich würde ich es allen empfehlen, die sich für Kunst und Kultur, den Geschichten hinter der Geschichte, Rollenbildern und gesellschaftlichen Machtstrukturen interessieren. Auch Menschen, die generell gerne lesen, finden hier eine wunderbare Lektüre, die sich wirklich lohnt. Großes Dankeschön an Elisa von Hof für dieses starke Buch und an die Musen, die uns allen so viel geschenkt haben und endlich gewürdigt werden. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.