Klug, spannend und augenöffnend
Elisa von Hof widmet sich in „Unsichtbare Musen" der bisher vor allem eher belächelten oder romantisierten Rolle der sogenannten Musen in der Kunst- und Kulturgeschichte. Sie zeigt dabei eindrücklich, dass hinter dem Mythos des oft einsamen „Genies" häufig die unsichtbare und unbezahlte Arbeit von Frauen steckt und wie dieses strukturelle Problem bis in die heutige Zeit fortwirkt.
„Unsichtbare Musen" ist toll und umfassend recherchiert, und die Geschichten und Hintergründe wurden wirklich lebhaft und spannend aufbereitet und erzählt.
Elisa von Hof nimmt uns mit durch Literatur, Kunst, Musik und Mode: Es beginnt unter anderem mit Goethe, wohl einem der berühmtesten und gefeiertsten Autoren überhaupt. Und ich habe tatsächlich noch einmal einen neuen Blick auf den weltberühmten Schriftsteller bekommen – vor allem auf all die Frauen, die seine Arbeit so maßgeblich erst möglich gemacht haben.
Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte mich am meisten gefesselt hat: Das Spektrum reicht von Gala und Salvador Dalí über John Lennon und Yoko Ono sowie May Pang und Kanye West und Kim Kardashian bis hin zu Picasso, Lagerfeld und Fitzgerald und ihren Musen.
Musen werden als die Managerinnen, Künstlerinnen und als der unersetzbare Einfluss gezeigt, die sie tatsächlich waren. Ohne ihre Arbeit hätten die meisten der sogenannten Genies ihre berühmtesten (und teuersten) Werke wohl nicht erschaffen können. Auch die finanzielle Abhängigkeit und die häufig nicht adäquate wirtschaftliche oder vertragliche Absicherung der Musen an ihrer Arbeit werden treffend thematisiert.
Fazit: Großartig recherchiert und spannend erzählt, ist „Unsichtbare Musen" nicht nur eine sehr lehrreiche, sondern auch unterhaltsame Lektüre – große Empfehlung!
„Unsichtbare Musen" ist toll und umfassend recherchiert, und die Geschichten und Hintergründe wurden wirklich lebhaft und spannend aufbereitet und erzählt.
Elisa von Hof nimmt uns mit durch Literatur, Kunst, Musik und Mode: Es beginnt unter anderem mit Goethe, wohl einem der berühmtesten und gefeiertsten Autoren überhaupt. Und ich habe tatsächlich noch einmal einen neuen Blick auf den weltberühmten Schriftsteller bekommen – vor allem auf all die Frauen, die seine Arbeit so maßgeblich erst möglich gemacht haben.
Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte mich am meisten gefesselt hat: Das Spektrum reicht von Gala und Salvador Dalí über John Lennon und Yoko Ono sowie May Pang und Kanye West und Kim Kardashian bis hin zu Picasso, Lagerfeld und Fitzgerald und ihren Musen.
Musen werden als die Managerinnen, Künstlerinnen und als der unersetzbare Einfluss gezeigt, die sie tatsächlich waren. Ohne ihre Arbeit hätten die meisten der sogenannten Genies ihre berühmtesten (und teuersten) Werke wohl nicht erschaffen können. Auch die finanzielle Abhängigkeit und die häufig nicht adäquate wirtschaftliche oder vertragliche Absicherung der Musen an ihrer Arbeit werden treffend thematisiert.
Fazit: Großartig recherchiert und spannend erzählt, ist „Unsichtbare Musen" nicht nur eine sehr lehrreiche, sondern auch unterhaltsame Lektüre – große Empfehlung!