Mehr als Inspiration
Streift man durch due Räume berühmter Museen, sieht man viele Frauen, aber meist als Subjekt, nicht als Kunstschaffende. Warum dies so ist, und dass Frauen dennoch einen sehr großen Anteil an der Entstehung von berühmten Werken hatten (auf verschiedensten Art und Weise) zeigt dieses Buch sehr eindrucksvoll auf. Warnung: Wer Kunst liebt, wird danach viele große Namen der Kunstgeschichte mit anderen Augen sehen. Und das ist gut so!
Die Unterteilung in verschiedene Arten von Muse / Genie Beziehungen hilft bei der Einordnung der vielfältigen Lebenspfade und Persönlichkeiten. Zudem habe ich gemerkt, wie mein Blick auf moderne Genies und ihre Verehrung auch ebenfalls geschärft hat, denn das Buch erzählt nicht nur einzelne Schicksale, sondern gibt einem auch das Werkzeug mit, ähnlich gelagerte Beziehungen zu erkennen und zu bewerten.
Das geschieht dabei nicht von oben herab oder aus dem Elfenbeinturm heraus. Die Autorin spricht offen und ehrlich aus, statt um den heißen Brei herumzureden. Manchmal driftet sie dabei aufgrund der mageren Quellenlage aus meiner Sicht zu sehr in Vermutungen ab, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt bei einem insgesamt großartigen Buch.
Die Unterteilung in verschiedene Arten von Muse / Genie Beziehungen hilft bei der Einordnung der vielfältigen Lebenspfade und Persönlichkeiten. Zudem habe ich gemerkt, wie mein Blick auf moderne Genies und ihre Verehrung auch ebenfalls geschärft hat, denn das Buch erzählt nicht nur einzelne Schicksale, sondern gibt einem auch das Werkzeug mit, ähnlich gelagerte Beziehungen zu erkennen und zu bewerten.
Das geschieht dabei nicht von oben herab oder aus dem Elfenbeinturm heraus. Die Autorin spricht offen und ehrlich aus, statt um den heißen Brei herumzureden. Manchmal driftet sie dabei aufgrund der mageren Quellenlage aus meiner Sicht zu sehr in Vermutungen ab, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt bei einem insgesamt großartigen Buch.