Mehr als nur Musen
Bei “(Un)sichtbare Musen” von Elisa von Hof merkt man schnell, wie viel Recherche und Arbeit in diesem Buch steckt. Die zahlreichen Fußnoten machen deutlich, wie gründlich sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Trotzdem ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen.
Wenn ich an Musen gedacht habe, hatte ich bisher vor allem das Bild einer weißen Frau im Kopf, die auf einer Chaiselongue liegt und einem männlichen Genie als Inspiration dient. Das Buch zeigt, wie viel mehr hinter diesem Bild steckt und welche Frauengeschichten in der Kunstgeschichte oft unsichtbar geblieben sind.
Als Historikerin interessiere ich mich zwar selbstverständlich für Geschichte, mit klassischer Kunst hatte ich bisher allerdings wenig Berührungspunkte. Deshalb habe ich aus dem Buch einiges gelernt und fand es spannend, einen ganz neuen Einblick in dieses Thema zu bekommen. Man sollte allerdings ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, da die Autorin teilweise sehr in die Tiefe geht.
Besonders gut gefallen haben mir auch die aktuellen Bezüge, beispielsweise zu Kanye West. Dadurch wird deutlich, dass die Frage, wer als Genie gefeiert wird und wer im Hintergrund bleibt, keineswegs nur ein Phänomen der Vergangenheit ist.
Insgesamt ein sehr gut recherchiertes und informatives Buch, das meinen Blick auf Musen und die Kunstgeschichte erweitert hat. Ich kann es allen empfehlen, die sich für Geschichte, Kunst und die Geschichten von Frauen interessieren, die viel zu lange übersehen wurden.
Wenn ich an Musen gedacht habe, hatte ich bisher vor allem das Bild einer weißen Frau im Kopf, die auf einer Chaiselongue liegt und einem männlichen Genie als Inspiration dient. Das Buch zeigt, wie viel mehr hinter diesem Bild steckt und welche Frauengeschichten in der Kunstgeschichte oft unsichtbar geblieben sind.
Als Historikerin interessiere ich mich zwar selbstverständlich für Geschichte, mit klassischer Kunst hatte ich bisher allerdings wenig Berührungspunkte. Deshalb habe ich aus dem Buch einiges gelernt und fand es spannend, einen ganz neuen Einblick in dieses Thema zu bekommen. Man sollte allerdings ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, da die Autorin teilweise sehr in die Tiefe geht.
Besonders gut gefallen haben mir auch die aktuellen Bezüge, beispielsweise zu Kanye West. Dadurch wird deutlich, dass die Frage, wer als Genie gefeiert wird und wer im Hintergrund bleibt, keineswegs nur ein Phänomen der Vergangenheit ist.
Insgesamt ein sehr gut recherchiertes und informatives Buch, das meinen Blick auf Musen und die Kunstgeschichte erweitert hat. Ich kann es allen empfehlen, die sich für Geschichte, Kunst und die Geschichten von Frauen interessieren, die viel zu lange übersehen wurden.