Musen in ihrer Vielfalt

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dirks Avatar

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Das Cover ist ansprechend, gerade durch das durchgestrichene Un von unsichtbar.
Die Autorin hält uns den Spiegel vor: ein Genie in der Kunst ist in den Köpfen der meisten Menschen ein weißer Mann und seine Muse eine junge weiße Frau.
In der Wirklichkeit ist es natürlich nicht so.
Welche Aufgabe hat eine Muse?
Hierfür werden viele unterschiedliche Beispiele aufgeführt, aber besonders wichtig dabei ist, dass die Muse an das Genie glaubt, oft mehr als das Genie selbst, und den Alltag für das Genie regelt.
Sie ist die große Kümmerin für seine kompletten Bedürfnisse, sei es beispielsweise sexueller oder finanzieller Natur.
Das zeigt die Autorin an vielen Beispiel aus den Bereichen Malerei und Literatur, Musik und Film.
In diesem Buch wird herausgearbeitet, wieviel Musenarbeit hinter einem „Genie“ steckt und man bekommt viele überraschende manchmal auch erschreckende Einblicke, die man so nicht erwartet.