Schmerzlich aber wichtig

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theblackswan Avatar

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Wie so oft wenn man feministisch motivierte Bücher liest, ist dieses Buch absolut wichtig aber auch schmerzhaft zu lesen. Schon allein die erste Frau, die Erwähnung findet (Augusta) wird, wenn man sie googlet durch den Mann definiert, in dessen Verbindung sie stand. Da fängt die Wut schon an und brodelt dann bis ans Ende des Buches weiter.

Elisa von Hof nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie zeigt uns, wo Frauen systematisch klein gehalten und unterdrückt wurden, wie Männer schon immer von Frauen profitiert haben und wir durch patriachales Framing Männer immer wieder gut dargestellt und beschützt werden. Dass sie dabei auch kurz auf männliche Musen eingeht, fand ich super und wichtig.

Das Buch erzählt die Geschichten derer, die nicht gehört wurden und auf eine schöne Rolle in der Ecke verwiesen wurden anstatt die Arbeit zu sehen, die sie wirklich geleistet haben. Einerseits fand ich super schön, ihre Geschichten in voller Länge erzählt zu wissen, ich fand den Stil dazu auch sehr packend. Ab manchen Stellen hatte ich mir aber noch mehr übergreifende Einordnung gewünscht.

An sich ein Buch, das jede:r lesen sollte der:die sich für Kunst in jeglicher Form interessiert und alles aus einem feministischen Blickwinkel sehen will.