Fesselnd und erschütternd zugleich
Zunächst einmal: Die Widmung auf Seite 6 der LE finden ich sehr ansprechend.
Ebenso gefällt mir das Cover und der Schreibstil.
Esther, eine ältere jüdische Frau, hat mich im Prolog sofort berührt. Ich spüre ihren tiefen Schmerz und die ungelöste Ungewissheit über das Schicksal ihres Vaters, während sie am Strand von Neustadt steht. Ihre Reflexionen über den aktuellen Antisemitismus in Deutschland empfinde ich als bedrückend aktuell und geben dem Krimi eine starke gesellschaftspolitische Tiefe.
Cay, eine Journalistin, die ein Jahr später am selben Ort recherchiert, wirkt auf mich wie ein spannender Gegenpol. Ich kann ihren Frust über die eigene Arbeit und ihren „inneren Kritiker“ gut nachempfinden. Als sie dann an dem eigentlich idyllischen Strand auf eine Leiche stößt, die offensichtlich erst vor kurzem dort abgelegt wurde, zieht die Spannung schlagartig an.
Ein historische Rückblick auf den 3. Mai 1945 durch die Augen des jungen Heinrich macht das Grauen der Cap-Arcona-Katastrophe fast physisch spürbar. Die Kälte der Ostsee und die Verzweiflung der Schiffbrüchigen sind so eindringlich beschrieben, dass ich das Buch am liebsten sofort weiterlesen möchte.
Zudem hat mich fasziniert, wie die Autorin verschiedene Zeitebenen – die Gegenwart, die nahe Zukunft und die dramatischen letzten Kriegstage– miteinander verwebt.
Ebenso gefällt mir das Cover und der Schreibstil.
Esther, eine ältere jüdische Frau, hat mich im Prolog sofort berührt. Ich spüre ihren tiefen Schmerz und die ungelöste Ungewissheit über das Schicksal ihres Vaters, während sie am Strand von Neustadt steht. Ihre Reflexionen über den aktuellen Antisemitismus in Deutschland empfinde ich als bedrückend aktuell und geben dem Krimi eine starke gesellschaftspolitische Tiefe.
Cay, eine Journalistin, die ein Jahr später am selben Ort recherchiert, wirkt auf mich wie ein spannender Gegenpol. Ich kann ihren Frust über die eigene Arbeit und ihren „inneren Kritiker“ gut nachempfinden. Als sie dann an dem eigentlich idyllischen Strand auf eine Leiche stößt, die offensichtlich erst vor kurzem dort abgelegt wurde, zieht die Spannung schlagartig an.
Ein historische Rückblick auf den 3. Mai 1945 durch die Augen des jungen Heinrich macht das Grauen der Cap-Arcona-Katastrophe fast physisch spürbar. Die Kälte der Ostsee und die Verzweiflung der Schiffbrüchigen sind so eindringlich beschrieben, dass ich das Buch am liebsten sofort weiterlesen möchte.
Zudem hat mich fasziniert, wie die Autorin verschiedene Zeitebenen – die Gegenwart, die nahe Zukunft und die dramatischen letzten Kriegstage– miteinander verwebt.