Anspruchsvolle, aber spannende Genreverbindung
Was auf alle Fälle klar ist über dieses Buch ist, dass es weit mehr als den klassischen Ostseekrimi beinhaltet. Der Leser begleitet auf der einen Seite (und in der einen Zeitleiste) die Journalistin Cay, die beruflich an die Lübecker Bucht reist und in der anderen Zeitleiste Leon, einen Bewohner eines KZs in diesem Gebiet.
Die Perspektiven und Zeitleisten wechseln teilweise schnell nacheinander, woran ich mich zunächst gewöhnen musste.
Gerade diese Verbindung von historischen und kriminalistischen Elementen verlangt dem Leser meiner Meinung nach auch nochmals eine besondere Konzentration beim Lesen ab. Der historische Tiefgang wirkt eindeutig gut recherchiert und der regionale Bezug passt meiner Ansicht nach auch gut.
Womit ich ein wenig eine ( "Problem" wäre schon etwas zu stark, vielleicht besser) Gewöhnungsphase gebraucht habe, war dann aber doch wie zynisch Leon über die Geschehnisse im Lager redete. Mit der Zeit hat sich mir dann aber zumindest ein bisschen erschlossen, dass gerade durch diese Art das Ganze noch authentischer, noch eher nachzufühlen wirkt. Und ich bin leider über die gesamte Geschichte nicht wirklich warm mit Cay geworden. Sie ist eine super interessante Figur, die ( so wirkt es auf mich) einiges an Ballast mit sich herumträgt, auch wenn das nie konkret so genannt wird. Aber sie ist aus meiner Sicht irgendwie zu verbissen in ihrem Weltbild, es gibt nur Schwarz und Weiß, Gut und Böse und das fand ich gerade bei einer in sich so widersprüchlichen Person wie Cay es für mich ist, irgendwie nicht passend.
Insgesamt aber durchaus ein super spannendes Buch, das kriminalistische und historische Elemente gut verbindet, aber gerade durch diese Verbindung auch eher keine Lektüre für mal nur so zwischendrin ist. Denn um die Geschichte wirklich zu durchsteigen muss man mitdenken, mitfühlen und darf nie vergessen, dass all diese grausame Dinge bis heute Auswirkungen haben (sollten).
Die Perspektiven und Zeitleisten wechseln teilweise schnell nacheinander, woran ich mich zunächst gewöhnen musste.
Gerade diese Verbindung von historischen und kriminalistischen Elementen verlangt dem Leser meiner Meinung nach auch nochmals eine besondere Konzentration beim Lesen ab. Der historische Tiefgang wirkt eindeutig gut recherchiert und der regionale Bezug passt meiner Ansicht nach auch gut.
Womit ich ein wenig eine ( "Problem" wäre schon etwas zu stark, vielleicht besser) Gewöhnungsphase gebraucht habe, war dann aber doch wie zynisch Leon über die Geschehnisse im Lager redete. Mit der Zeit hat sich mir dann aber zumindest ein bisschen erschlossen, dass gerade durch diese Art das Ganze noch authentischer, noch eher nachzufühlen wirkt. Und ich bin leider über die gesamte Geschichte nicht wirklich warm mit Cay geworden. Sie ist eine super interessante Figur, die ( so wirkt es auf mich) einiges an Ballast mit sich herumträgt, auch wenn das nie konkret so genannt wird. Aber sie ist aus meiner Sicht irgendwie zu verbissen in ihrem Weltbild, es gibt nur Schwarz und Weiß, Gut und Böse und das fand ich gerade bei einer in sich so widersprüchlichen Person wie Cay es für mich ist, irgendwie nicht passend.
Insgesamt aber durchaus ein super spannendes Buch, das kriminalistische und historische Elemente gut verbindet, aber gerade durch diese Verbindung auch eher keine Lektüre für mal nur so zwischendrin ist. Denn um die Geschichte wirklich zu durchsteigen muss man mitdenken, mitfühlen und darf nie vergessen, dass all diese grausame Dinge bis heute Auswirkungen haben (sollten).