Cap Arcona
Der Kriminalroman UNTER DEM STRAND von Turid Mülller handelt u.a. vom Untergang des Schiffes Cap Arcona am 3.5.1945, wenige Tager vor Ende des zweiten Weltkrieges.
Das Buch spielt auf zwei Ebenen – im Hier und Jetzt ist die Autorin Cay als Journalistin unterwegs und soll über den Jahrestag des Schiffsunglücks berichten, bei dem damals mehrere Tausend Menschen im Meer vor Neustadt in der Lübecker Bucht ertranken – zumeist aus dem KZ Neuengamme gekommene Menschen.
Doch dann stolpert Cay über eine Leiche am Strand und das historische Ereignis wird ins Heute katapultiert, denn sie möchte dem Leichenfund gerne auf den Grund gehen und taucht dabei tief in die Geschichte ab. Dabei stellt sich auch heraus, dass die Fäden der Vergangenheit bis in die Jetzt-Zeit reichen können und Cay in Gefahr bringen.
Die zweite Ebene spielt in den letzten Kriegszeiten und wird aus der Sicht eines inhaftierten jüdischen Menschen erzählt, mit allen schrecklichen Geschehnissen während dem Transport und dem KZ-Aufenthalt. Diese Dinge werden mit einem leicht ironischen Unterton beschrieben, um dem Grauen ein wenig seinen Schrecken zu nehmen und trotzdem den Leser mitzunehmen.
Das Buch macht auf ein nicht so bekanntes Kapitel zum Ende des zweiten Weltkrieges aufmerksam und verbindet so eine Geschichtslektion mit einem Krimi, um eine Verknüpfung von Gestern und Heute herzustellen. Insgesamt interessant geschrieben, an manchen Stellen fehlte mir allerdings der Zugang zu Cay, die einen Großteil der Ermittlungsarbeit übernimmt. Dennoch eine wichtige Geschichtsstunde!
Das Buch spielt auf zwei Ebenen – im Hier und Jetzt ist die Autorin Cay als Journalistin unterwegs und soll über den Jahrestag des Schiffsunglücks berichten, bei dem damals mehrere Tausend Menschen im Meer vor Neustadt in der Lübecker Bucht ertranken – zumeist aus dem KZ Neuengamme gekommene Menschen.
Doch dann stolpert Cay über eine Leiche am Strand und das historische Ereignis wird ins Heute katapultiert, denn sie möchte dem Leichenfund gerne auf den Grund gehen und taucht dabei tief in die Geschichte ab. Dabei stellt sich auch heraus, dass die Fäden der Vergangenheit bis in die Jetzt-Zeit reichen können und Cay in Gefahr bringen.
Die zweite Ebene spielt in den letzten Kriegszeiten und wird aus der Sicht eines inhaftierten jüdischen Menschen erzählt, mit allen schrecklichen Geschehnissen während dem Transport und dem KZ-Aufenthalt. Diese Dinge werden mit einem leicht ironischen Unterton beschrieben, um dem Grauen ein wenig seinen Schrecken zu nehmen und trotzdem den Leser mitzunehmen.
Das Buch macht auf ein nicht so bekanntes Kapitel zum Ende des zweiten Weltkrieges aufmerksam und verbindet so eine Geschichtslektion mit einem Krimi, um eine Verknüpfung von Gestern und Heute herzustellen. Insgesamt interessant geschrieben, an manchen Stellen fehlte mir allerdings der Zugang zu Cay, die einen Großteil der Ermittlungsarbeit übernimmt. Dennoch eine wichtige Geschichtsstunde!