Dunkle Vergangenheit

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lese-lotte Avatar

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Das Cover hat mir gut gefallen. Es passt ganz gut zu dem düsteren Thema dieses Buches.

Erzählt wird in zwei Zeitsträngen. In der Gegenwart im Jahr 2025 recherchiert die Journalistin Cay für einen Zeitungsbericht, der den Jahrestag einer ganz besonderen Gräueltat Endes des Krieges beinhaltet. Cap Arcona - ein Schiff, das Weltgeschichte schrieb. Cay recherchiert an dem Schauplatz an der Ostsee. Dort findet sie zu Beginn eine Tote am Strand. Dann nimmt es für sie keine gute Wende.

Der zweite Erzählstrang wird aus Leon’s Sicht erzählt. Er sitzt in Gefangenschaft im Jahr 1941 und erzählt aus seiner Sicht seine schlimmen Erlebnisse dort.

Mir hat leider die Person Cay nicht wirklich zugesagt. Die Story um sie herum ist hat so viele Ansätze und Schauplätze. Alles wird für mich zu schnell erzählt und das hinterherkommen war oft schwer für mich.

Dazu kommt, dass die Zeitsprünge zwischen ihr im Jahr 2025 und Leon im Jahr 1941 mich extrem angestrengt haben. Die Berichte aus dem Gefangenenlager sind keine leichte Kost und nichts für den empfindsamen Leser bzw. Leserin. Oft musste ich das Lesen unterbrechen, damit ich mich wieder sammeln konnte.

Das Thema hat mich am Anfang sehr interessiert, aber ich kam schnell zu dem Punkt, dass mir die Geschichte zu langatmig wurde.

Schade, denn das Thema war gut gewählt. Auch macht es gerade in der heutigen Zeit den Menschen wieder bewusst, dass nichts sicher ist.

Das Buch würde ich Lesern empfehlen, die gerne Wahrheit mit Fiktion vermischt lesen mögen. Für mich war es nicht das, was ich mir vorgestellt habe unter einem Ostseekrimi.