Geschichte, die nicht vergessen werden darf, verpackt in einem Krimi
Turid Müller ist hier ein sehr spannender Thriller gelungen und ein Spagat zwischen den schlimmsten Zeiten der jüngsten deutschen Geschichte, der Schoa und Verbrechen, die in der jetzigen Zeit spielen, begangen an Menschen, die die alten Geschichten ausgraben und Täter von damals zur Rechenschaft ziehen wollen.
Cay, eine Journalistin, bleibt mir fremd und ich mag sie nicht. Sie ist für mich nicht zu fassen, sie ist extrem gefangen in einem schwarz oder weiß Denken, wie Opfer oder Täter. Dazwischen gibt es nichts. Darüber hinaus schleppt sie einen riesigen Rucksack mit psychischen Auffälligkeiten mit sich herum und die Autorin belässt es hier bei Andeutungen. Sie ist oft sehr gewieft und manchmal sehr dumm, zum Beispiel, als sie die Fotos von Beekes Leiche an eine Zeitung verkauft aus Geldnot. Trotzdem beeindruckt sie mit Stärke. Sie fordert Hilfe von Freunden, um diese Freude dann wieder in die Wüste zu schicken, wenn diese nicht mehr gebraucht werden. Also Cay ist durch und durch widersprüchlich, wähnt sich aber auf der richtigen Seite dieser Geschichte und letztendlich ist sie das auch.
Dann ist da noch Léon. Er ist Jude und wird ins KZ verschleppt durch den Mann seiner Frau, mit der Léon ein Kind hat. Überlebt er das Grauen? Mir hat oft aufgestoßen, mit welchen Zynismus Léon die Zeit im Lager beschreibt, aber das macht es irgendwie plastisch und authentisch.
Wie hängen nun aktuelle Verbrechen mit alten Geschichten zusammen? Das muss der Leser selbst herausfinden. Es ist auf jeden Fall spannend. Manchmal geschehen Abläufe so schnell, dass ich beim Lesen kaum mitgekommen bin und doch noch einmal zurückmusste.
Turid Müller hat ein ernstes Buch geschrieben gegen das Vergessen und es mit einem modernen Krimi verwoben. Das ist ihr gut gelungen. Für mich wären es 4,5 Sterne, aber da es nur volle Sterne zu verteilen gibt, bekommt dieser Krimi 5. Er lohnt sich auf jeden Fall, gerade auch für geschichtsinteressierte Leser wie mich.
Cay, eine Journalistin, bleibt mir fremd und ich mag sie nicht. Sie ist für mich nicht zu fassen, sie ist extrem gefangen in einem schwarz oder weiß Denken, wie Opfer oder Täter. Dazwischen gibt es nichts. Darüber hinaus schleppt sie einen riesigen Rucksack mit psychischen Auffälligkeiten mit sich herum und die Autorin belässt es hier bei Andeutungen. Sie ist oft sehr gewieft und manchmal sehr dumm, zum Beispiel, als sie die Fotos von Beekes Leiche an eine Zeitung verkauft aus Geldnot. Trotzdem beeindruckt sie mit Stärke. Sie fordert Hilfe von Freunden, um diese Freude dann wieder in die Wüste zu schicken, wenn diese nicht mehr gebraucht werden. Also Cay ist durch und durch widersprüchlich, wähnt sich aber auf der richtigen Seite dieser Geschichte und letztendlich ist sie das auch.
Dann ist da noch Léon. Er ist Jude und wird ins KZ verschleppt durch den Mann seiner Frau, mit der Léon ein Kind hat. Überlebt er das Grauen? Mir hat oft aufgestoßen, mit welchen Zynismus Léon die Zeit im Lager beschreibt, aber das macht es irgendwie plastisch und authentisch.
Wie hängen nun aktuelle Verbrechen mit alten Geschichten zusammen? Das muss der Leser selbst herausfinden. Es ist auf jeden Fall spannend. Manchmal geschehen Abläufe so schnell, dass ich beim Lesen kaum mitgekommen bin und doch noch einmal zurückmusste.
Turid Müller hat ein ernstes Buch geschrieben gegen das Vergessen und es mit einem modernen Krimi verwoben. Das ist ihr gut gelungen. Für mich wären es 4,5 Sterne, aber da es nur volle Sterne zu verteilen gibt, bekommt dieser Krimi 5. Er lohnt sich auf jeden Fall, gerade auch für geschichtsinteressierte Leser wie mich.