Krimi trifft Historiendrama
In dem Buch "Unter dem Strand" von Turid Müller treffen sich zwei Genre und eine reale historische Katastrophe zu einem interessanten Gesamtpaket.
Das Cover lässt die regionalen Bezüge zur Küste, ebenso wie die düstere Stimmung gut anklingen.
Im Laufe der Geschichte lässt die Autorin uns an den vergangenen menschlichen Dramen um einen KZ-Häftling, bis zum Untergang der Cap Arcona in der Lübbecke Bucht und einer in einem Mordfall ermittelnden Journalistin in der Gegenwart teilnehmen. Die abwechselnden Kapitel sind mit Daten versehen und der Schreibstil und die Stimmung den Hauptcharakteren angepasst. Gerade zu Beginn treten noch weitere Kapitel in Ich-Perspektiven auf, die aber erst am Ende des Buches ein stimmiges Bild in der Geschichte ergeben.
Beim Blick auf den gesamten Roman sind ein paar kleinere Elemente, die mir nicht so gut gefallen haben. Während mir bei dem Juden eine Zeitspanne im KZ zu wenig Beachtung fand, vor allem eine besondere Situation während einer Krankheitswelle im KZ, die wichtige Auswirkungen auf sein Leben hat. Dahingehen erfährt man "zu viel" von der Journalistin. Dort gibt es viele nicht zu Ende geführt Andeutungen zu ihrer Vergangenheit und Nebenschauplätze (u. B. Tinder-Stories, ihre Schwester). Manche dieser Informationen machen Sinn für mich, wenn dies der erste Band einer Reihe wäre.
Insgesamt hat dieses Buch mit über 500 Seiten schon einiges zu bieten, viele Informationen für Lesefreunde von „Historiendramen“ sowie den in der aktuellen Zeit spielenden Kriminalfall. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und empfehle es, trotz der kleinen Unstimmigkeiten, gerne weiter.
Das Cover lässt die regionalen Bezüge zur Küste, ebenso wie die düstere Stimmung gut anklingen.
Im Laufe der Geschichte lässt die Autorin uns an den vergangenen menschlichen Dramen um einen KZ-Häftling, bis zum Untergang der Cap Arcona in der Lübbecke Bucht und einer in einem Mordfall ermittelnden Journalistin in der Gegenwart teilnehmen. Die abwechselnden Kapitel sind mit Daten versehen und der Schreibstil und die Stimmung den Hauptcharakteren angepasst. Gerade zu Beginn treten noch weitere Kapitel in Ich-Perspektiven auf, die aber erst am Ende des Buches ein stimmiges Bild in der Geschichte ergeben.
Beim Blick auf den gesamten Roman sind ein paar kleinere Elemente, die mir nicht so gut gefallen haben. Während mir bei dem Juden eine Zeitspanne im KZ zu wenig Beachtung fand, vor allem eine besondere Situation während einer Krankheitswelle im KZ, die wichtige Auswirkungen auf sein Leben hat. Dahingehen erfährt man "zu viel" von der Journalistin. Dort gibt es viele nicht zu Ende geführt Andeutungen zu ihrer Vergangenheit und Nebenschauplätze (u. B. Tinder-Stories, ihre Schwester). Manche dieser Informationen machen Sinn für mich, wenn dies der erste Band einer Reihe wäre.
Insgesamt hat dieses Buch mit über 500 Seiten schon einiges zu bieten, viele Informationen für Lesefreunde von „Historiendramen“ sowie den in der aktuellen Zeit spielenden Kriminalfall. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und empfehle es, trotz der kleinen Unstimmigkeiten, gerne weiter.