eine Freundschaft am tropischen Strand
„Unter Wasser“ von Tara Menon ist ein leiser, eindringlicher Roman über Freundschaft, Verlust und die Kraft der Erinnerung.
Im Zentrum steht Marissa, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Zwischen Korallenriffen, tropischen Stränden und der Forschungsarbeit ihres Vaters entsteht eine fast märchenhafte Freundschaft zu Arielle. Die beiden Mädchen wachsen wie Schwestern zusammen – sie tauchen, halten minutenlang den Atem an, lernen die Mantarochen kennen und bewegen sich im Wasser freier als an Land. Die Natur ist dabei nicht nur Kulisse, sondern lebendiger Resonanzraum: schön, schillernd und zugleich verletzlich.
Tara Menon beschreibt diese Kindheitswelt mit großer Sinnlichkeit. Man spürt die Hitze, riecht das Salz, sieht die Farben der Riffe. Gleichzeitig liegt über allem eine feine Melancholie – als ahne man, dass dieses Glück nicht von Dauer sein wird. Die „riesige Welle“, die Arielle das Leben kostet, trifft nicht nur die Figuren, sondern auch die Leserinnen und Leser mit voller Wucht.
Im Zentrum steht Marissa, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Zwischen Korallenriffen, tropischen Stränden und der Forschungsarbeit ihres Vaters entsteht eine fast märchenhafte Freundschaft zu Arielle. Die beiden Mädchen wachsen wie Schwestern zusammen – sie tauchen, halten minutenlang den Atem an, lernen die Mantarochen kennen und bewegen sich im Wasser freier als an Land. Die Natur ist dabei nicht nur Kulisse, sondern lebendiger Resonanzraum: schön, schillernd und zugleich verletzlich.
Tara Menon beschreibt diese Kindheitswelt mit großer Sinnlichkeit. Man spürt die Hitze, riecht das Salz, sieht die Farben der Riffe. Gleichzeitig liegt über allem eine feine Melancholie – als ahne man, dass dieses Glück nicht von Dauer sein wird. Die „riesige Welle“, die Arielle das Leben kostet, trifft nicht nur die Figuren, sondern auch die Leserinnen und Leser mit voller Wucht.