Eine intensive Geschichte

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dieunterhoferin Avatar

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Das Buchcover hat mich gleich angesprochen, die Perspektive unter Wasser finde ich sehr spannend und gefällt mir.

Die Leseprobe war spannend und interessant. Die Autorin schreibt sehr eindringlich (z.b. Albtraum am Anfang), aber auch sehr bildlich, ich konnte mir von Marissa und Arielle am Strand gleich direkt gut vorstellen.
Marissa wird meiner Meinung nach gut charakterisiert und dargestellt. Die Orientierungslosigkeit in New York kommt sehr authentisch rüber, und man merkt, dass sie etwas quält, sie sich aber nur treiben lassen kann.
Jahre zuvor hat sie mit ihrem Vater in Thailand gelebt, dort war Arielle ihre Freundin. Scheinbar ist sie aber in einer großen Welle ertrunken, und Marissa leidet noch immer unter dem Verlust. Generell hat man den Eindruck, dass es noch mehr gibt, das Marissa belastet - zumindest würde das der Albtraum am Anfang nahelegen.

Die Leseprobe verrät noch nicht viel, macht aber neugierig auf die Geschichte.
Mich würde sehr interessieren was Marissa und Arielle alles erlebt haben und was genau mit Arielle passiert ist. Anhand des Klappentexts und der Leseprobe würde ich mir von dem Roman eine Geschichte über Freundschaft, über atemberaubende Naturlandschaft, aber auch über Ängste und deren Aufarbeitung erwarten.