Unter der Oberfläche

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azur.blau.liest Avatar

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Die Leseprobe hat mich sofort abgeholt, und zwar viel stärker, als ich es erwartet hätte. Das Buchcover gefällt mir richtig gut – schlicht, aber gleichzeitig geheimnisvoll. Es wirkt, als würde es mich einladen, tiefer einzutauchen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich mag solche Cover, die nicht alles verraten, aber eine Stimmung erzeugen.

Der Stil ist klar, emotional und sehr direkt, fast so, als würde mir jemand etwas Persönliches ins Ohr erzählen. Die Autorin beschreibt Gefühle und Sinneseindrücke so lebendig, dass ich beim Lesen richtig mitfühle – sei es Hitze, Angst oder Nähe. Gleichzeitig liest es sich leicht, ohne oberflächlich zu sein.

Schon die erste Szene ist heftig, fast schockierend, aber gerade das macht neugierig. Ich wollte sofort wissen, was hinter diesen verstörenden Bildern steckt und was sie für Marissa bedeuten. Es ist genau die Art von Einstieg, die mich nicht mehr loslässt.

Auch die Charaktere fand ich sofort spannend: Marissa wirkt verletzlich, stark und geheimnisvoll zugleich. Arielle scheint das komplette Gegenstück zu sein – impulsiv, lebendig, aber mit einer Tiefe, die man nur nach und nach spürt. Die Beziehung der beiden hat etwas sehr Intensives, das mich emotional direkt gepackt hat.

Ich erwarte eine Geschichte, die mich sowohl berührt als auch mitreißt – voller Erinnerung, Verlust, Freundschaft, vielleicht auch Schuld. Was verbindet Marissa und Arielle? Was trennt sie? Was versteckt sich unter der Oberfläche?