Wenn die Vergangenheit wieder auftaucht
Der Einstieg in Unter Wasser hat mich sofort verstört und gefesselt zugleich. Die albtraumhafte Restaurantszene ist so intensiv und bildgewaltig geschrieben, dass ich gar nicht aufhören konnte, weiterzulesen. Schnell wird klar, dass hier Trauma, Schuld und Erinnerung unter der Oberfläche brodeln. Die Ich-Erzählerin wirkt kontrolliert und zerbrechlich zugleich – ihre Rituale mit den Chilis sind ebenso faszinierend wie beunruhigend.
Besonders spannend finde ich den Kontrast zwischen ihrem Leben in New York und den Erinnerungen an ihre Kindheit in Thailand. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und stehen in starkem Gegensatz zu dem, was man bereits ahnt. Stück für Stück deutet sich eine Katastrophe an, ohne dass sie sofort benannt wird. Gerade dieses langsame Enthüllen macht die Geschichte so eindringlich.
Mich interessiert sehr, was damals wirklich passiert ist und wie tief die Wunden reichen – sichtbar und unsichtbar. Gleichzeitig reizt mich die gesellschaftliche Ebene rund um Tourismus, Privilegien und Verdrängung. Ich möchte unbedingt weiterlesen, um zu verstehen, was unter all dem „Wasser“ verborgen liegt.
Besonders spannend finde ich den Kontrast zwischen ihrem Leben in New York und den Erinnerungen an ihre Kindheit in Thailand. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und stehen in starkem Gegensatz zu dem, was man bereits ahnt. Stück für Stück deutet sich eine Katastrophe an, ohne dass sie sofort benannt wird. Gerade dieses langsame Enthüllen macht die Geschichte so eindringlich.
Mich interessiert sehr, was damals wirklich passiert ist und wie tief die Wunden reichen – sichtbar und unsichtbar. Gleichzeitig reizt mich die gesellschaftliche Ebene rund um Tourismus, Privilegien und Verdrängung. Ich möchte unbedingt weiterlesen, um zu verstehen, was unter all dem „Wasser“ verborgen liegt.