Wenn ein Tsunami das Leben in ein Davor und Danach teilt

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minjo Avatar

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Als "Wasserratte" finde ich das Cover natürlich wunderschön und es hat mich gleich neugierig gemacht auf die Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln versteckt.

Doch nach der Leseprobe hatte ich zunächst das Gefühl: das ist nichts für mich. Zu distanziert war mir die Erzählerin Marissa, dass ich keine Verbindung zu ihr fand. Mehr noch: ich fand sie seltsam und sogar etwa unsympathisch. Doch wenn man in Betracht zieht, was sie erlebt hat und wie das Erlebte ihr ganzes weiteres Leben beeinflusst, wächst daraus Mitgefühl und mehr Verständnis und letztlich auch den Wunsch, zu erfahren, wie ihre Kindheit mit Arielle war und wie sie sie mit dem traumatischen Erlebnis des verheerenden Tsunami's heute lebt.

Ich merke, dass mich Marissa doch mehr berührt hat, als ich das zuerst gedacht hatte und würde mich über ein Rezensionsexemplar sehr freuen, um sie näher kennen- und verstehen zu lernen.