Berührend!
Der Roman Unter Wasser von Tera Menon hat mich auf eine ruhige, aber sehr eindringliche Weise beeindruckt. Zwar brauchte ich ein wenig, um richtig in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald ich in der Handlung angekommen war, hat mich das Buch sehr gefesselt.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Marissas Kindheit in Thailand rund um den 26. Dezember 2004 sowie ihr Leben viele Jahre später in New York. Schon früh wird klar, auf welches Ereignis alles hinausläuft, doch gerade diese leise Vorahnung erzeugt eine besondere Spannung. Man begleitet Marissa durch scheinbar alltägliche Momente, während im Hintergrund bereits die Katastrophe heraufzieht.
Besonders gefallen haben mir die atmosphärischen Naturbeschreibungen. Die Unterwasserwelt, Tiere und Pflanzen werden sehr detailliert dargestellt und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Gleichzeitig wird immer wieder spürbar, wie faszinierend, aber auch unberechenbar die Natur sein kann.
Auch das Thema Trauer wird sehr sensibel behandelt. Marissas Verlust und ihr Umgang mit Erinnerungen wirken glaubwürdig und berührend, ohne überdramatisch zu sein.
Einige Passagen wirkten auf mich etwas langatmig, besonders durch sehr ausführliche Beschreibungen. Dennoch überwiegt der starke Eindruck, den die Geschichte hinterlässt.
Insgesamt ein ruhiger, emotionaler Roman über Freundschaft, Verlust und die gewaltige Kraft der Natur, der noch lange nachhallt.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Marissas Kindheit in Thailand rund um den 26. Dezember 2004 sowie ihr Leben viele Jahre später in New York. Schon früh wird klar, auf welches Ereignis alles hinausläuft, doch gerade diese leise Vorahnung erzeugt eine besondere Spannung. Man begleitet Marissa durch scheinbar alltägliche Momente, während im Hintergrund bereits die Katastrophe heraufzieht.
Besonders gefallen haben mir die atmosphärischen Naturbeschreibungen. Die Unterwasserwelt, Tiere und Pflanzen werden sehr detailliert dargestellt und verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Gleichzeitig wird immer wieder spürbar, wie faszinierend, aber auch unberechenbar die Natur sein kann.
Auch das Thema Trauer wird sehr sensibel behandelt. Marissas Verlust und ihr Umgang mit Erinnerungen wirken glaubwürdig und berührend, ohne überdramatisch zu sein.
Einige Passagen wirkten auf mich etwas langatmig, besonders durch sehr ausführliche Beschreibungen. Dennoch überwiegt der starke Eindruck, den die Geschichte hinterlässt.
Insgesamt ein ruhiger, emotionaler Roman über Freundschaft, Verlust und die gewaltige Kraft der Natur, der noch lange nachhallt.