Die grausame Schönheit der Natur
Es fällt mir schwer, für dieses Buch die richtigen Worte zu finden, da es unglaublich schön, aber auch sehr herzzerreißend ist.
Die Autorin hat mit "Unter Wasser" ein ganz besonderes, feinfühliges Werk erschaffen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Marissa, welche im Alter von sechs Jahren, nach dem Tod ihrer Mutter, mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Dort lernt sie Arielle kennen und die beiden werden beste Freundinnen.
Die Geschichte springt zwischen Dezember 2004 in Thailand und Oktober 2012 in New York, wo Marissa später lebt.
In Thailand verbringen die beiden Mädchen ihre Zeit abwechselnd in Phuket in dem Hotel der Eltern Arielles und auf einer kleinen Insel, auf welcher Marissas Vater lebt. Die Freundschaft der beiden ist innig und besonders, sie verbringen ihre Zeit im Wasser, beim Tauchen und beim Erforschen verschiedener Meerestiere mit besonderem Augenmerk auf Mantarochen. Die Natur bekommt hier eine ganz besondere Bedeutung und wird interessant und detailliert beschrieben.
Bereits auf den ersten Seiten des Buches wird das Trauma Marissas beschrieben. Man weiß, dass sie ihre Freundin Arielle verloren hat, aber das Geschehen, welches dazu führte, wird erst zum Ende des Buches geschildert, sodass die Geschichte sich immer weiter aufbaut und auf die Katastrophe hinarbeitet.
Das Thema Trauer spielt eine große Rolle im Buch: "Nach ein paar Jahren wurde mir klar, dass man nur um ganz bestimmte Menschen trauern darf.[...] Aber zu lange um jemanden zu trauern, mit dem man nur befreundet war, ist verpönt." Zeilen wie diese finde ich sehr gut beobachtet und sie brachten mich zum Nachdenken in Bezug auf Trauer und deren Bewältigung in unserer Gesellschaft.
Zum Ende des Buches wird dann die Katastrophe des Tsunamis von 2004 genauer beschrieben, in der Arielle zu Tode gekommen ist. Auch dieser Part wird sehr authentisch erzählt und macht sehr traurig. Die Autorin hat eine wahnsinnig gute Recherchearbeit geleistet, um die Geschehnisse so genau erzählen zu können.
Insgesamt ist es ein wirklich überzeugender Roman, der uns das Thema Freundinnenschaft näher bringt und wie wichtig diese ist. Die Naturbeschreibungen sind unglaublich und die Geschichte an sich fesselnd und herzzerreißend. Ich möchte jeder und jedem dieses Buch ans Herz legen.
Die Autorin hat mit "Unter Wasser" ein ganz besonderes, feinfühliges Werk erschaffen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Marissa, welche im Alter von sechs Jahren, nach dem Tod ihrer Mutter, mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Dort lernt sie Arielle kennen und die beiden werden beste Freundinnen.
Die Geschichte springt zwischen Dezember 2004 in Thailand und Oktober 2012 in New York, wo Marissa später lebt.
In Thailand verbringen die beiden Mädchen ihre Zeit abwechselnd in Phuket in dem Hotel der Eltern Arielles und auf einer kleinen Insel, auf welcher Marissas Vater lebt. Die Freundschaft der beiden ist innig und besonders, sie verbringen ihre Zeit im Wasser, beim Tauchen und beim Erforschen verschiedener Meerestiere mit besonderem Augenmerk auf Mantarochen. Die Natur bekommt hier eine ganz besondere Bedeutung und wird interessant und detailliert beschrieben.
Bereits auf den ersten Seiten des Buches wird das Trauma Marissas beschrieben. Man weiß, dass sie ihre Freundin Arielle verloren hat, aber das Geschehen, welches dazu führte, wird erst zum Ende des Buches geschildert, sodass die Geschichte sich immer weiter aufbaut und auf die Katastrophe hinarbeitet.
Das Thema Trauer spielt eine große Rolle im Buch: "Nach ein paar Jahren wurde mir klar, dass man nur um ganz bestimmte Menschen trauern darf.[...] Aber zu lange um jemanden zu trauern, mit dem man nur befreundet war, ist verpönt." Zeilen wie diese finde ich sehr gut beobachtet und sie brachten mich zum Nachdenken in Bezug auf Trauer und deren Bewältigung in unserer Gesellschaft.
Zum Ende des Buches wird dann die Katastrophe des Tsunamis von 2004 genauer beschrieben, in der Arielle zu Tode gekommen ist. Auch dieser Part wird sehr authentisch erzählt und macht sehr traurig. Die Autorin hat eine wahnsinnig gute Recherchearbeit geleistet, um die Geschehnisse so genau erzählen zu können.
Insgesamt ist es ein wirklich überzeugender Roman, der uns das Thema Freundinnenschaft näher bringt und wie wichtig diese ist. Die Naturbeschreibungen sind unglaublich und die Geschichte an sich fesselnd und herzzerreißend. Ich möchte jeder und jedem dieses Buch ans Herz legen.