Dieses einzigartige Buch hat mich tief berührt
Marissa ist sechs, als ihre Mutter bei einem Unfall in den Straßen von New York ums Leben kommt. Ihr Vater zieht bald darauf mit ihr nach Thailand, um die Arbeit seiner Frau als Meeresbiologe fortzuführen. Dort lernt sie in ihrer ersen Woche an der neuen Schule die gleichaltrige Arielle kennen und die beiden sind von diesem Moment an unzertrennlich. Während der Schulwoche leben sie im Hotel von Arielle's Eltern am Strand, doch die Wochenden und Ferien verbringen sie mit den Forschern auf einer kleinen Insel vor der Küste. Marissa und Arielle lieben das Meer und deren Bewohner und verbringen jede freie Minute beim tauchen, kennen jeden Mantarochen beim Namen. Jahre vergehen, inzwischen sind sie sechzehn und kennen die andere wie sich selbst, sind sich näher als Schwestern. Nichts kann sie trennen ... bis es im Dezember 2004 der verheerende Tsunami tut, der Marissa verletzt an Körper und Seele zurücklässt und Arielle mit sich nimmt. Marissa kehrt nach New York zurück, studiert, streift rastlos durch die Stadt und findet keine Ruhe ...
Zum Buch:
"Unter Wasser" von Tara Menon beschreibt zwar zwei fiktive Charaktere, doch der Tsunami von 2004 und seine verheerenden Auswirkungen sind leider real, wie wir alle wissen. Was dies für die Menschen, die diese Naturkatastophe erlebt und geliebte Menschen verloren haben, bedeutet, kann man nur erahnen. Doch die Autorin nimmt uns mit und lässst uns als Leser erfahren, wie es sich anfühlen mag, wenn einen die Welle für den Rest des Lebens unter Wasser hält.
Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen, Thailand am 25./26. Dezember 2004 und Oktober 2012 in New York. Nach und nach vermischen sich diese Zeitebenen immer mehr, je näher man dem Auslöser - dem Tsunami - näher kommt. Dabei berührt man intensiv die Themen Trauer und dem Umgang mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Aber auch eindrückliche Beschreibungen des Meeres, der fragilen Schönheit unter Wasser, der Natur und der Menschen sind ein prägender Teil dieses Buches.
Persönliche Meinung:
Dieses Buch ist ein Juwel! Wie jemand es schafft, auf knapp 200 Seiten so eine feinfühlige und doch gewaltig nachwirkende Geschichte zu schreiben, ist wahrlich begnadet. Tara Menon hat mich mit "Unter Wasser" auf einer fast körperlichen Ebene berührt, denn sie ließ mich mit ihrerm unvergleichlichen Schreibstil erfahren, wie diese Welt schmeckt, riecht, sich anhört und anfühlt. Sie nimmt einen an die Hand und geht mit uns tauchen, zeigt uns die einzigartige Natur und das Leben unter Wasser aber auch oberhalb der Wasserlinie und man begreift, wie fragil dieses Leben ist und wie schnell es von Freund zum bedrohlichen Feind werden kann. Beim Lesen bin ich abgetaucht und habe nicht nur diese Geschichte mit allen Sinnen in mich aufgenommen, sondern auch die ausgewöhnliche Schönheit der Sprache der Autorin.
Cover:
Ehrlich gesagt war es das Cover, welches mich als erstes angezogen hat, denn ich liebe das Wasser. Ja, so stellt man sich wohl das Meer von seiner schönsten Seite vor. Toll wäre noch ein Manta unter der Oberfläche gewesen, da diese in der Geschichte auch eine große Rolle spielen.
Fazit:
Ein außergewöhnliches, wunderschön geschriebenes Buch über das Über- und Weiterleben nach dem Verlust einer geliebten Person und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Freundschaft und das Meer. Ein Geschichte, die einen wie eine sanfte Woge im Sonnenlicht erfasst und weiterträgt. Absolute Leseempfehlung!
Zum Buch:
"Unter Wasser" von Tara Menon beschreibt zwar zwei fiktive Charaktere, doch der Tsunami von 2004 und seine verheerenden Auswirkungen sind leider real, wie wir alle wissen. Was dies für die Menschen, die diese Naturkatastophe erlebt und geliebte Menschen verloren haben, bedeutet, kann man nur erahnen. Doch die Autorin nimmt uns mit und lässst uns als Leser erfahren, wie es sich anfühlen mag, wenn einen die Welle für den Rest des Lebens unter Wasser hält.
Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen, Thailand am 25./26. Dezember 2004 und Oktober 2012 in New York. Nach und nach vermischen sich diese Zeitebenen immer mehr, je näher man dem Auslöser - dem Tsunami - näher kommt. Dabei berührt man intensiv die Themen Trauer und dem Umgang mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Aber auch eindrückliche Beschreibungen des Meeres, der fragilen Schönheit unter Wasser, der Natur und der Menschen sind ein prägender Teil dieses Buches.
Persönliche Meinung:
Dieses Buch ist ein Juwel! Wie jemand es schafft, auf knapp 200 Seiten so eine feinfühlige und doch gewaltig nachwirkende Geschichte zu schreiben, ist wahrlich begnadet. Tara Menon hat mich mit "Unter Wasser" auf einer fast körperlichen Ebene berührt, denn sie ließ mich mit ihrerm unvergleichlichen Schreibstil erfahren, wie diese Welt schmeckt, riecht, sich anhört und anfühlt. Sie nimmt einen an die Hand und geht mit uns tauchen, zeigt uns die einzigartige Natur und das Leben unter Wasser aber auch oberhalb der Wasserlinie und man begreift, wie fragil dieses Leben ist und wie schnell es von Freund zum bedrohlichen Feind werden kann. Beim Lesen bin ich abgetaucht und habe nicht nur diese Geschichte mit allen Sinnen in mich aufgenommen, sondern auch die ausgewöhnliche Schönheit der Sprache der Autorin.
Cover:
Ehrlich gesagt war es das Cover, welches mich als erstes angezogen hat, denn ich liebe das Wasser. Ja, so stellt man sich wohl das Meer von seiner schönsten Seite vor. Toll wäre noch ein Manta unter der Oberfläche gewesen, da diese in der Geschichte auch eine große Rolle spielen.
Fazit:
Ein außergewöhnliches, wunderschön geschriebenes Buch über das Über- und Weiterleben nach dem Verlust einer geliebten Person und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Freundschaft und das Meer. Ein Geschichte, die einen wie eine sanfte Woge im Sonnenlicht erfasst und weiterträgt. Absolute Leseempfehlung!