Ein Buch wie eine Naturgewalt, bewegend, traurig, wunderschön ...
Die Angst der Hunde, das Schweigen der Vögel, der Sturm kommt wirklich hierher.
Kapitel 18
Nachdem ihre Mutter gestorben ist, nimmt ihr Vater, ein Forscher, Marissa mit nach Thailand. Auf einer märchenhaften Insel, die kaum von Menschen betreten werden darf, verbringt sie ihre Wochenenden. Unter der Woche lebt sie mit ihrer neu gefundenen Freundin Arielle im Hotel deren Eltern und besucht die Schule. Gemeinsam wachsen die beiden Mädchen auf und an den Wochenenden lernen sie das Meer und seine Bewohner kennen und lieben. Traumhafte Sequenzen vom gemeinsamen Schwimmen mit Mantarochen ...
Doch über allem hängt drohend ein Schatten. Denn Marissa erzählt in zwei Erzählsträngen, von Thailand im Dezember 2004 und New York im Oktober 2012. Sie beschreibt die wunderschönen Tage vor der Welle, die alles zerstörte und sie allein zurückließ und in Rückblenden ihre magische Freundschaft zu Arielle. 2012 lebt sie in New York, nach wie vor von Albträumen geplagt, sieht sie ihre geliebte Freundin in den Gassen, spricht immer wieder zu ihr, obwohl sie schon so lange fort ist. New York bereitet sich auf einen Jahrhundertsturm zu, allen Warnungen zum Trotz geht sie ruhelos durch die Straßen.
Sie ist verloren, seit sie Arielle verlor, kam auch nie wieder zurück auf die Insel. Jetzt, im Angesicht der nächsten Katastrophe, kommen die alten Erinnerungen vermehrt hoch.
Gerade die Gegensätze machen diese Geschichte so eindrücklich: Die wunderschönen Tage in der Sonne, die Tiere, die sie beim Namen kennen, das stumme Verständnis zwischen Arielle und Marissa. Und ... die Welle, das Sortieren der Leichen, das verzweifelte Suchen nach verlorenen Angehörigen, das Versorgen der Verletzten im Chaos.
Und die Parallelen zwischen der Katastrophe damals und heute, Tiere, die rebellieren, die Natur, die verstummt, die Menschen, die nicht ahnen, was auf sie zukommt.
"Unter Wasser" hat auch mich getroffen wie eine Welle, bewegt, zum Weinen gebracht.
Es ist definitiv keine leichte Kost, aber wunderschön, sanft angesichts der Naturgewalt. Marissa beschreibt das Paradies, in dem sie aufwachsen und leben durfte und die Hölle, zu der es wurde. Das Wasser hat nicht nur die Bäume entwurzelt, sondern auch sie. Sie arbeitet, streift durch die Straßen New Yorks und flüchtet sich in Zufallsbekanntschaften. Immer wieder die Erinnerungen, an schöne und schwere Tage.
Und doch bleibt am Ende der Geschichte ein kleiner Funken Hoffnung auf ein Leben danach ...
Fazit:
Ein Buch wie eine Naturgewalt, bewegend, traurig, wunderschön ...
Kapitel 18
Nachdem ihre Mutter gestorben ist, nimmt ihr Vater, ein Forscher, Marissa mit nach Thailand. Auf einer märchenhaften Insel, die kaum von Menschen betreten werden darf, verbringt sie ihre Wochenenden. Unter der Woche lebt sie mit ihrer neu gefundenen Freundin Arielle im Hotel deren Eltern und besucht die Schule. Gemeinsam wachsen die beiden Mädchen auf und an den Wochenenden lernen sie das Meer und seine Bewohner kennen und lieben. Traumhafte Sequenzen vom gemeinsamen Schwimmen mit Mantarochen ...
Doch über allem hängt drohend ein Schatten. Denn Marissa erzählt in zwei Erzählsträngen, von Thailand im Dezember 2004 und New York im Oktober 2012. Sie beschreibt die wunderschönen Tage vor der Welle, die alles zerstörte und sie allein zurückließ und in Rückblenden ihre magische Freundschaft zu Arielle. 2012 lebt sie in New York, nach wie vor von Albträumen geplagt, sieht sie ihre geliebte Freundin in den Gassen, spricht immer wieder zu ihr, obwohl sie schon so lange fort ist. New York bereitet sich auf einen Jahrhundertsturm zu, allen Warnungen zum Trotz geht sie ruhelos durch die Straßen.
Sie ist verloren, seit sie Arielle verlor, kam auch nie wieder zurück auf die Insel. Jetzt, im Angesicht der nächsten Katastrophe, kommen die alten Erinnerungen vermehrt hoch.
Gerade die Gegensätze machen diese Geschichte so eindrücklich: Die wunderschönen Tage in der Sonne, die Tiere, die sie beim Namen kennen, das stumme Verständnis zwischen Arielle und Marissa. Und ... die Welle, das Sortieren der Leichen, das verzweifelte Suchen nach verlorenen Angehörigen, das Versorgen der Verletzten im Chaos.
Und die Parallelen zwischen der Katastrophe damals und heute, Tiere, die rebellieren, die Natur, die verstummt, die Menschen, die nicht ahnen, was auf sie zukommt.
"Unter Wasser" hat auch mich getroffen wie eine Welle, bewegt, zum Weinen gebracht.
Es ist definitiv keine leichte Kost, aber wunderschön, sanft angesichts der Naturgewalt. Marissa beschreibt das Paradies, in dem sie aufwachsen und leben durfte und die Hölle, zu der es wurde. Das Wasser hat nicht nur die Bäume entwurzelt, sondern auch sie. Sie arbeitet, streift durch die Straßen New Yorks und flüchtet sich in Zufallsbekanntschaften. Immer wieder die Erinnerungen, an schöne und schwere Tage.
Und doch bleibt am Ende der Geschichte ein kleiner Funken Hoffnung auf ein Leben danach ...
Fazit:
Ein Buch wie eine Naturgewalt, bewegend, traurig, wunderschön ...