Ein Feuerwerk an Recherche überschwemmt die Intention des Romanes
Ich habe das Buch von Tara Menon ohne abzusetzen durchgelesen.
Es ließ mich ratlos zurück und auch ein wenig deprimiert.
Die Erzählung über zwei Zeitebenen hinweg plätschert dahin, was keine Abwertung für den Schreibstil von Frau Menon darstellen soll.
Im Gegenteil. Es ließt sich gut und auch die Wechsel zwischen den Zeiten sind gut durchdacht und passen zueinander.
Womit ich mich schwer tat, waren die unglaublich vielen Abstecher in Einzelheiten, die von der Autorin (man lese die Danksagung) gut recherchiert sind, aber dennoch so wirken, als müssten sie irgendwo untergebracht werden, und nichts darf vergessen werden.
Da sind die unendlich vielen Faunabeschreibungen, die an einigen Stellen sehr blutig enden.
Was noch auffällt, sind die deutlich zu zahlreichen Problemfeldern, an denen die Autorin sich abarbeitet. Misogyne Verhalten, Auswirkungen des Massentourismus, Sextourismus und natürlich die Bewältigung von Traumata, um nur ein paar zu nennen.
Das wirkt too much und lenkte mich von dem eigentlichen Zweck des Romanes ab, der sich mir einfach nicht erschloss.
Was möchte Frau Menon mitteilen? Die Bewältigung eines Verlustes, die Verarbeitung eines Beinahetodes, die Vertreibung aus dem Paradies, die Wichtigkeit einer Freundschaft, die Anonymität einer Großstadt?
Ich weiß es es nicht.
Klar ist für mich, dass die Tonart des Romanes durchgängig eher depressiv ist und hier eine Triggerwarnung angebracht ist.
Also keine klare Leseempfehlung.
Es ließ mich ratlos zurück und auch ein wenig deprimiert.
Die Erzählung über zwei Zeitebenen hinweg plätschert dahin, was keine Abwertung für den Schreibstil von Frau Menon darstellen soll.
Im Gegenteil. Es ließt sich gut und auch die Wechsel zwischen den Zeiten sind gut durchdacht und passen zueinander.
Womit ich mich schwer tat, waren die unglaublich vielen Abstecher in Einzelheiten, die von der Autorin (man lese die Danksagung) gut recherchiert sind, aber dennoch so wirken, als müssten sie irgendwo untergebracht werden, und nichts darf vergessen werden.
Da sind die unendlich vielen Faunabeschreibungen, die an einigen Stellen sehr blutig enden.
Was noch auffällt, sind die deutlich zu zahlreichen Problemfeldern, an denen die Autorin sich abarbeitet. Misogyne Verhalten, Auswirkungen des Massentourismus, Sextourismus und natürlich die Bewältigung von Traumata, um nur ein paar zu nennen.
Das wirkt too much und lenkte mich von dem eigentlichen Zweck des Romanes ab, der sich mir einfach nicht erschloss.
Was möchte Frau Menon mitteilen? Die Bewältigung eines Verlustes, die Verarbeitung eines Beinahetodes, die Vertreibung aus dem Paradies, die Wichtigkeit einer Freundschaft, die Anonymität einer Großstadt?
Ich weiß es es nicht.
Klar ist für mich, dass die Tonart des Romanes durchgängig eher depressiv ist und hier eine Triggerwarnung angebracht ist.
Also keine klare Leseempfehlung.