Freundschaft, Trauer und der Zauber der Natur
„Unter Wasser“ von Tara Menon ist ein leiser, atmosphärisch dichter Roman über Freundschaft, Verlust und die lange Wirkung von Erinnerungen.
Im Mittelpunkt steht Marissa, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Dort wächst sie zwischen Korallenriffen, tropischen Stränden und der Forschungsarbeit ihres Vaters auf. In dieser Welt begegnet sie Arielle – und zwischen den beiden Mädchen entsteht eine fast märchenhafte Freundschaft. Sie verbringen ihre Tage im Wasser, lernen tauchen, beobachten die Mantarochen und fühlen sich im Meer freier als an Land. Die Natur ist dabei weit mehr als nur Kulisse: Sie ist lebendig, farbenreich und zugleich verletzlich.
Tara Menon beschreibt diese Kindheitswelt mit großer Sinnlichkeit. Man spürt die Hitze der Tropen, riecht das Salz der Luft, sieht die schillernden Farben der Riffe und das bunte Treiben der Touristen. Doch über diesem Glück liegt von Anfang an eine leise Melancholie – als ahne man, dass diese unbeschwerte Zeit nicht von Dauer sein wird.
Besonders eindrücklich gelingt es der Autorin, die tiefe Trauer Marissas über den Verlust ihrer Freundin spürbar zu machen, die im Tsunami umkommt. Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen: dem Jahr 2004 in Thailand und dem Jahr 2012 in New York City. Dort lebt Marissa inzwischen, doch die Erinnerungen an Arielle und ihr Leben am Meer lassen sie nicht los. Als erneut ein Wirbelsturm die Stadt bedroht, drängen sich Vergangenheit und Gegenwart immer stärker ineinander.
„Unter Wasser“ ist damit nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Naturgewalten, sondern auch über Trauer und die Frage, wie man mit schmerzhaften Erinnerungen weiterlebt. Ein ruhiger, berührender Roman, der zeigt, wie tief prägende Erfahrungen aus der Kindheit nachwirken können
Im Mittelpunkt steht Marissa, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Thailand zieht. Dort wächst sie zwischen Korallenriffen, tropischen Stränden und der Forschungsarbeit ihres Vaters auf. In dieser Welt begegnet sie Arielle – und zwischen den beiden Mädchen entsteht eine fast märchenhafte Freundschaft. Sie verbringen ihre Tage im Wasser, lernen tauchen, beobachten die Mantarochen und fühlen sich im Meer freier als an Land. Die Natur ist dabei weit mehr als nur Kulisse: Sie ist lebendig, farbenreich und zugleich verletzlich.
Tara Menon beschreibt diese Kindheitswelt mit großer Sinnlichkeit. Man spürt die Hitze der Tropen, riecht das Salz der Luft, sieht die schillernden Farben der Riffe und das bunte Treiben der Touristen. Doch über diesem Glück liegt von Anfang an eine leise Melancholie – als ahne man, dass diese unbeschwerte Zeit nicht von Dauer sein wird.
Besonders eindrücklich gelingt es der Autorin, die tiefe Trauer Marissas über den Verlust ihrer Freundin spürbar zu machen, die im Tsunami umkommt. Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen: dem Jahr 2004 in Thailand und dem Jahr 2012 in New York City. Dort lebt Marissa inzwischen, doch die Erinnerungen an Arielle und ihr Leben am Meer lassen sie nicht los. Als erneut ein Wirbelsturm die Stadt bedroht, drängen sich Vergangenheit und Gegenwart immer stärker ineinander.
„Unter Wasser“ ist damit nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Naturgewalten, sondern auch über Trauer und die Frage, wie man mit schmerzhaften Erinnerungen weiterlebt. Ein ruhiger, berührender Roman, der zeigt, wie tief prägende Erfahrungen aus der Kindheit nachwirken können