Großartig

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abibliophobia Avatar

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Das Cover ist direkt ein Hingucker, es glitzert wie echter Wellengang. Schlicht, aber mysteriös, als würde man selbst tief ins Wasser eintauchen. Stattdessen taucht man direkt mitten ins Buch und die Geschichte ein.
Eine Hommage an die Natur, die Unterwasserwelt, die Paradiese auf Erden. An vielen Orten des Buches war ich bereits, sodass es sich anfühlt wie nach Hause kommen. Man taucht direkt wieder in die faszinierende Welt Thailands ein. Zu Anfang nur nebulöse Einführung, man weiß noch nicht genau, worum es damals ging und was passiert ist. Sie lebt mit Arielle in dem Hotel ihrer Eltern, so eine Kindheit wünscht sich wohl jeder. Ein sehr guter Einstieg in die Geschichte, man spürt die tiefe Freundschaft der beiden Mädchen. Der Schreibstil ist großartig, so detailliert, das man das Gefühl hat man ist auch auf der Insel, geht mit Mantas tauchen. Noch nie habe ich mich so gefühlt, als würde ich direkt daneben stehen. Ein sehr großes Talent zur Beschreibung von Situationen. Und ganz nebenbei lernt man eine Menge über die Natur und im nächsten Moment ist man wieder im turbulenten New York. DIe Schilderungen der Schicksalschläge, der Arbeit nach der Naturkatastrophe ist nichts für schwache Nerven, gerade weil es so authentisch erzählt ist. Es geht nah und transportiert Menschlichkeit und Hoffnung in den Zeilen. Der Schreibstil ist unvergleichlich.