Naturkatastrophen

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Ein kurzer Roman mit einem wunderschönen Cover.
Marissa und ihr Vater gehen nach dem tragischen Unfalltod der Mutter nach Thailand, der Vater will die Forschungsarbeiten seiner verstorbenen Frau weiterführen.
Die beiden leben direkt am Strand, unter paradiesischen Umständen. Marissa lernt bald ihre Freundin Arielle kennen, die beiden werden unzertrennlich und verbringen ihre gesamte Freizeit am Strand und im Meer beim Tauchen. Dieses Teil der Geschichte hat mir am besten gefallen. Es gibt wirklich wunderschöne und detailgetreue Beschreibungen der Pflanzen und Tierwelt.
Die Geschichte hat zwei Erzählstränge, das Jahr 2004, in dem der schreckliche Tsunami wütet und Arielle aus dem Leben reißt und 2012, in dem Marissa allein in New York lebt, und immer noch versucht mit der Trauer um ihre Freundin zurechtzukommen. Überflüssigerweise wütet in dem Jahr ein Hurrican, der Marissa an die Geschehnisse in Thailand erinnert.
Ich fand die Geschichte, bis auf die Naturbeschreibungen sehr konstruiert, man kann bei Marissa keinerlei Fortschritte in der Trauerbewältigung erkennen und es bleibt, aus meiner Sicht, eine unüberwindbare Distanz zwischen Protagonisten und Leser.