Trauer
3,5⭐️ Trauer fühlt sich manchmal so an, als würde man vom Wasser erdrückt werden - dieses Gefühl will das Buch „Unter Wasser“ von Tara Menon (deutsche Übersetzung von Simone Jakob) verkörpern.
Im Buch begleiten wir die Protagonistin Marissa, sie lebt in New York und arbeitet in einer Agentur, in der sie Beschreibung für Bilder und Texte verfasst. Doch New York war nicht immer ihr Heimatort: Nach dem Tod ihrer Mutter entschied sich ihr Vater dazu, seine meeresbiologische Tätigkeit in Thailand fortzuführen. In Thailand trifft sie auf Arielle, schnell beginnt zwischen ihnen eine Freundinnenschaft, die sich beide nicht mehr wegdenken können. Sie schwimmen mit Mantarochen, gehen gemeinsam feiern, entdecken Natur und wachsen zusammen auf. Alles scheint perfekt - bis die Welle kommt und die zwei Freundinnen auseinanderreißt.
Trauer spielt in dem Buch wirklich eine zentrale Bedeutung. Durch den Wechsel der Zeitachsen und Handlungsorte wirken Marissas Beschreibung oft diffus, wodurch ihre Trauer immens hervorgehoben wird. Besonders die Kapitel, die in Thailand spielen, haben mich sehr begeistert: Die Freundinnenschaft wird auf eine wirklich bewegende Weise eingefangen, diese Kapitel strahlen viel Wärme aus. Die Naturbeschreibungen sind dabei total eindrücklich und atmosphärisch. Leider konnte ich im Gegenzug die Kapitel, die in New York spielen, häufig nicht ganz greifen. Marissas Gefühlswelt hätte hier für mich noch ausgebaut werden können, um den Verlust der Freundinnenschaft und ihr dazugehöriges Trauma besser fühlen zu können.
Ein gutes Buch, um sich durch literarische Weise mit Themen wie Trauer, Trauma, Naturkatastrophen und Freundinnenschaft auseinanderzusetzen!
Im Buch begleiten wir die Protagonistin Marissa, sie lebt in New York und arbeitet in einer Agentur, in der sie Beschreibung für Bilder und Texte verfasst. Doch New York war nicht immer ihr Heimatort: Nach dem Tod ihrer Mutter entschied sich ihr Vater dazu, seine meeresbiologische Tätigkeit in Thailand fortzuführen. In Thailand trifft sie auf Arielle, schnell beginnt zwischen ihnen eine Freundinnenschaft, die sich beide nicht mehr wegdenken können. Sie schwimmen mit Mantarochen, gehen gemeinsam feiern, entdecken Natur und wachsen zusammen auf. Alles scheint perfekt - bis die Welle kommt und die zwei Freundinnen auseinanderreißt.
Trauer spielt in dem Buch wirklich eine zentrale Bedeutung. Durch den Wechsel der Zeitachsen und Handlungsorte wirken Marissas Beschreibung oft diffus, wodurch ihre Trauer immens hervorgehoben wird. Besonders die Kapitel, die in Thailand spielen, haben mich sehr begeistert: Die Freundinnenschaft wird auf eine wirklich bewegende Weise eingefangen, diese Kapitel strahlen viel Wärme aus. Die Naturbeschreibungen sind dabei total eindrücklich und atmosphärisch. Leider konnte ich im Gegenzug die Kapitel, die in New York spielen, häufig nicht ganz greifen. Marissas Gefühlswelt hätte hier für mich noch ausgebaut werden können, um den Verlust der Freundinnenschaft und ihr dazugehöriges Trauma besser fühlen zu können.
Ein gutes Buch, um sich durch literarische Weise mit Themen wie Trauer, Trauma, Naturkatastrophen und Freundinnenschaft auseinanderzusetzen!