Trauma

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omami Avatar

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Die Autorin Tara Menon beschreibt in ihrem Roman die Erinnerungen der Protagonistin Marissa an ihre Freundin Arielle und welche Gefühle diese hervorrufen.
Marissa und Arielle lernten sich als Kinder in Thailand kennen und es entwickelte sich zwischen den beiden Mädchen eine ganz spezielle Freundschaft, sie waren beinahe Schwestern.
Marissa hatte ihre Mutter verloren und Arielle bot ihr an, ihre Mutter, eine sehr warmherzige Frau, mit Marissa zu teilen. Dafür kamen sich Marissas Vater und Arielle nahe, da Arielles Vater seine Tochter nie so behandelte, wie es ein Vater tun sollte. Er steckte seine Energien in das Hotel seiner Frau und war für organisatorische Dinge zuständig.
Marissas Vater, ein Meeresbiologe, forschte in Thailand und lehrte die beiden Mädchen, wie die Welt unter Wasser funktioniert. Die Mädchen hatten eine recht unbeschwerte Kindheit und erlebten die Unterwasserwelt sehr bewusst.
Bis der Tsunami kam und alles veränderte.
Arielle überlebte die Riesenwelle im Gegensatz zu Marissa nicht,
Diese ging dann wieder nach New York zurück und erlebte wieder und wieder in ihren Alpträumen schlimme Situationen. Auch war Arielle ihre ständige Begleiterin, wo immer sich Marissa aufhielt.

Ein sehr berührender Roman, der sehr gut wiedergibt, wie die Menschen diese Katastrophe er- und überlebten und welche Traumata sie heute noch mit sich herumtragen.
Das Cover in wunderschönen Blautönen hat etwas Tröstliches zu bieten.