Trauma unter Träumen
Allein schon wegen des Covers, das während des Lesens noch intensiver, fast spürbar und sonnenwarm umhüllend ist, bekommt das Buch einen besonderen Platz in meinem Regal!
Marissa lernt Arielle als Kind in Thailand kennen. Marissa und Arielle werden Freundinnen. Freundinnen wie Schwestern... Schwestern, die man sich selbst aussucht.
Sie lieben beide das Meer.
Trotzdem lebt ihre Beziehung auch von ihren Gegensätzlichkeiten.
Marissa versucht, ihre Traumata zu verarbeiten und ist oft von Schwere durchzogen. Arielle ist wie eine luftig leichte Meerjungfrau, nicht immer greifbar, quirlig und sorglos.
Wie in harmonischen Wellenbewegungen beschreibt die Autorin Tara Menon die innige Freundschaft einmal im Erzählstrang in Thailand, Dezember 2004... und beleuchtet rückblickend Entstehung und Erinnerung in New York, Oktober 2012.
Beide Zeiten führen zu katastrophalen Klimaereignissen...
Die ersten Seiten sind skurril und lassen einen Bezug vage und offen.
Unter Wasser betrachten Marissa und Arielle mit Leidenschaft das Leben der Manta-Rochen, bewundern die Schönheit von Korallenriffen und nehmen uns mit in die Tiefen des klaren Meeres.
Bei jedem Schwimm- und Tauchgang gleitet man mit den beiden Freundinnen durch das klare Meer von Phuket und fühlt sich durch das lebendige Cover völlig im Einklang.
Man spürt die sanften Wellen in erfrischendem leichtem Wind, die Ruhe unter Wasser, hört das leise Plätschern, wird geblendet vom glitzernden Funkeln des Sonnenlichts auf dem Meer.
Konträr zum katastrophalen Ereignis erscheint dieses Wasser zudem beruhigend und beschützend. Alles umschließend.
Subtile Spannung entsteht am Vortag des 26. Dezembers 2004, der im Höhepunkt die Katastrophe beschreiben wird.
Zitat:
"Die Angst der Hunde, das Schweigen der Vögel, der Sturm kommt wirklich."
"Das Wasser ist türkis. Der Himmel aquamarinblau. Der Sand schimmert elfenbeinweiß."
Doch zunächst entführt uns die Autorin in einen wundervollen, harmonischen Tag davor, einmal durchbrochen durch ein kleines Gewitter, das das zuvor Unvorstellbare erst viel später hervorbringen wird.
Mit diesem Wissen entsteht ein kribbelnder Sog. Eine hypnotisierende Atmosphäre schwingt bildhaft und leise durch den Roman mit.
Marissa lernt Arielle als Kind in Thailand kennen. Marissa und Arielle werden Freundinnen. Freundinnen wie Schwestern... Schwestern, die man sich selbst aussucht.
Sie lieben beide das Meer.
Trotzdem lebt ihre Beziehung auch von ihren Gegensätzlichkeiten.
Marissa versucht, ihre Traumata zu verarbeiten und ist oft von Schwere durchzogen. Arielle ist wie eine luftig leichte Meerjungfrau, nicht immer greifbar, quirlig und sorglos.
Wie in harmonischen Wellenbewegungen beschreibt die Autorin Tara Menon die innige Freundschaft einmal im Erzählstrang in Thailand, Dezember 2004... und beleuchtet rückblickend Entstehung und Erinnerung in New York, Oktober 2012.
Beide Zeiten führen zu katastrophalen Klimaereignissen...
Die ersten Seiten sind skurril und lassen einen Bezug vage und offen.
Unter Wasser betrachten Marissa und Arielle mit Leidenschaft das Leben der Manta-Rochen, bewundern die Schönheit von Korallenriffen und nehmen uns mit in die Tiefen des klaren Meeres.
Bei jedem Schwimm- und Tauchgang gleitet man mit den beiden Freundinnen durch das klare Meer von Phuket und fühlt sich durch das lebendige Cover völlig im Einklang.
Man spürt die sanften Wellen in erfrischendem leichtem Wind, die Ruhe unter Wasser, hört das leise Plätschern, wird geblendet vom glitzernden Funkeln des Sonnenlichts auf dem Meer.
Konträr zum katastrophalen Ereignis erscheint dieses Wasser zudem beruhigend und beschützend. Alles umschließend.
Subtile Spannung entsteht am Vortag des 26. Dezembers 2004, der im Höhepunkt die Katastrophe beschreiben wird.
Zitat:
"Die Angst der Hunde, das Schweigen der Vögel, der Sturm kommt wirklich."
"Das Wasser ist türkis. Der Himmel aquamarinblau. Der Sand schimmert elfenbeinweiß."
Doch zunächst entführt uns die Autorin in einen wundervollen, harmonischen Tag davor, einmal durchbrochen durch ein kleines Gewitter, das das zuvor Unvorstellbare erst viel später hervorbringen wird.
Mit diesem Wissen entsteht ein kribbelnder Sog. Eine hypnotisierende Atmosphäre schwingt bildhaft und leise durch den Roman mit.